Ein kleiner Schritt für die Menschheit – doch für ihn war es der vermutlich Schönste seines nun dahingeschiedenen Lebens: Der Astronaut Alan Bean (✝86) ist tot. Im Alter von 86 Jahren ist er in einem Krankenhaus in Houston, Texas an den Folgen einer Krankheit gestorben, wie Spiegel nun berichtet. Alan war der vierte Mensch auf dem Mond und verbrachte dort inmitten der Galaxie ganze 31 Stunden.

Als Mitglied der berühmten Mondmission Apollo 12 wanderte der gebürtige Texaner im Jahr 1969 quer über die Oberfläche des Himmelskörpers. Doch nicht nur das: Alan leistete einen beachtlichen Beitrag zur Wissenschaft und brachte von dort stolze 34 Kilogramm Gestein zu Untersuchungszwecken mit. Bei einer weiteren All-Reise umkreiste der Raumfahrer für 59 Tage die Erde und schoss rund 76.000 Fotos der Sonne. Bilder, die er bis zu seinem Tod vermutlich nicht vergessen konnte – und er nach seiner Pensionierung als leidenschaftlicher Maler auch auf etlichen Leinwänden verewigte.

Doch Alan hinterlässt nicht nur ein imposantes, berufliches Erbe: Der Kunstliebhaber hatte eine Frau und zwei erwachsene Kinder, in dessen Kreise er verstorben sei. "Alan war der stärkste und netteste Mann, den ich jemals kannte. Er war die Liebe meines Lebens und ich werde ihn schrecklich vermissen", sagte seine Gattin Leslie in einem Statement, das von der internationalen Weltraumbehörde Nasa veröffentlicht wurde.

Astronaut Alan Bean bei seinem Mondspaziergang 1969Getty Images / o.A.
Astronaut Alan Bean bei seinem Mondspaziergang 1969
Die Besazung der Apollo 12 inklusive Alan Bean (r.)Getty Images / o.A.
Die Besazung der Apollo 12 inklusive Alan Bean (r.)
Astronaut Alan Bean mit seiner Frau LeslieGetty Images / Steven Henry
Astronaut Alan Bean mit seiner Frau Leslie


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