Gretchen Carlson (51) setzt ein klares Statement. Die neue Vorsitzende der Miss America Organisation, die den Wettbewerb 1989 selbst gewann, will nun einiges an dem Konzept der Competition ändern. Die Optik der Kandidatinnen soll nicht länger ein Kriterium für die Bewertung sein – vielmehr soll es um die Persönlichkeit der jungen Frauen gehen und deshalb fasste die TV-Moderatorin nun einen radikalen Entschluss: Es wird keine Bikini-Show mehr geben.

Bei Good Morning America erklärte Gretchen nun, weshalb die traditionelle Bademoden-Präsentation durch ein interaktives Gespräch mit den Juroren ersetzt wird: "Wir haben von vielen jungen Frauen gehört, die sagen: 'Wir würden liebend gern Teil eures Programms sein, aber wir wollen uns nicht in High Heels und Bikini zeigen.' Also müssen sie das in Zukunft auch nicht mehr." Außerdem betonte Gretchen, dass der Wettbewerb eine tolle Möglichkeit sei, seine Ausbildung zu finanzieren und Führungsqualitäten zu erlernen.

Erst vergangenes Jahr hatte Gretchen den Vorsitz der Organisation übernommen, nachdem ihr Vorgänger Sam Haskell zurücktreten musste. Durch E-Mails wurde publik, dass er sexistische Kommentare über ehemalige Kandidatinnen und Gewinnerinnen abgegeben hatte. Als neuer CEO kündigt die 51-Jährige nun einen "Tsunami" an Veränderungen an.

Bikini-Show der Miss America-Wahl 2018Donald Kravitz/Getty Images for Dick Clark Productions
Bikini-Show der Miss America-Wahl 2018
Gretchen Carlson bei den Voices Against Solidarity Awards 2017Paul Morigi/Getty Images for Vital Voices Global Partnership
Gretchen Carlson bei den Voices Against Solidarity Awards 2017
Gretchen Carlson beim Radiosender SiriusXMAstrid Stawiarz/Getty Images for SiriusXM
Gretchen Carlson beim Radiosender SiriusXM
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