Er war der Pechvogel des UEFA Champions League Finales 2018: Loris Karius (24), Torwart des FC Liverpools, bekam nicht nur einen Schlag gegen den Kopf, sondern war auch für zwei Gegentore von Real Madrid verantwortlich. Nun kam heraus, dass der Keeper nach seinem Zusammenprall mit Kicker Sergio Ramos (32) eine leichte Gehirnerschütterung erlitt. Diese Verletzung soll dazu geführt haben, dass Loris nicht mehr ganz einsatzfähig war!

Die zwei Patzer werden ihm wohl noch lange im Gedächtnis bleiben: Wie ein ärztliches Gutachten, das die Bild im Wortlaut zitiert, nun bescheinigte, konnte der 24-Jährige jedoch gar nichts für seine Aussetzer. "Zum Zeitpunkt unserer Untersuchung deuteten die wichtigsten Rest-Symptome und objektiven Anzeichen von Loris darauf hin, dass eine visuelle räumliche Störung existierte und wahrscheinlich unmittelbar nach dem Ereignis auftrat", hieß es so in dem Statement. Demnach wäre der Tormann durch diese Defizite in seiner Leitung beeinträchtigt.

Nach dem Match gegen Real wurde schon heftig über eine Wiederholung der Partie spekuliert. Doch die UEFA bleibt bei solchen Fällen knallhart: Beide Mannschaften hätten nach dem Ende der Partie noch 48 Stunden Zeit, Einspruch gegen die Spielwertung einzulegen. Loris' Verein verzichtete allerdings auf diesen Schritt.

Loris Karius im Champions-League-FinaleSERGEI SUPINSKY/AFP/Getty Images
Loris Karius im Champions-League-Finale
Liverpool-Torwart Loris Karius nach dem verlorenen CL-Finale 2018Laurence Griffiths / Getty Images
Liverpool-Torwart Loris Karius nach dem verlorenen CL-Finale 2018
Loris Karius und der Champions-League-PokalShaun Botterill/Getty Images
Loris Karius und der Champions-League-Pokal
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