Er nimmt die Niederlage sportlich. Mit der Schmach gegen Südkorea hatte die Deutsche Fußballnationalmannschaft vor einer Woche eine herbe Enttäuschung verkraften müssen: Zum ersten Mal überhaupt musste sich die DFB-Elf noch in der WM-Vorrunde aus dem internationalen Turnier verabschieden. Bundestrainer Joachim Löw (58) hatte sich daraufhin mit zahlreichen kritischen Stimmen auseinandersetzen müssen, die ihn aber nicht davon abhalten, auch weiterhin seines Amtes zu walten. Jogi bleibt Oberhaupt der Nationalmannschaft – und das hat gleich mehrere Gründe!

Für den 58-Jährigen ist nach Tagen der reiflichen Überlegung klar: Gerade nach der Anti-Leistung, die er und sein Team vergangene Woche gezeigt hatten, kommt ein Abgang für ihn nicht infrage. Wie Bild berichtet, sei es ihm ein Anliegen, das Vertrauen des DFB zu würdigen und trotz des vorzeitigen Turnier-Aus' auch weiterhin für den Bund zu arbeiten. Dem Ex-Kicker sei ebenfalls klar, dass nicht immer alles laufen könne, wie geplant. Mit der WM 2018 erlitt Jogi den ersten schweren Rückschlag in zwölf Trainer-Jahren – und genau den gelte es nun, wegzustecken.

In einer Erklärung teilte der deutsche Coach zuletzt mit: "Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das der DFB weiterhin geschlossen in mich setzt, und ich spüre trotz der berechtigten Kritik an unserem Ausscheiden auch generell viel Rückhalt und Zuspruch." Auch bei ihm sei die Enttäuschung nach wie vor riesig, doch wolle er sich nun auf die hoffentlich erfolgreiche(re) Zukunft seiner Truppe konzentrieren.

Joachim Löw beim WM-Spiel gegen SchwedenStu Forster/GettyImages
Joachim Löw beim WM-Spiel gegen Schweden
DFB-Präsident Reinhard Grindel und Joachim LöwAlexander Hassenstein / Getty Images
DFB-Präsident Reinhard Grindel und Joachim Löw
Joachim Löw und Manuel Neuer im Juni 2014 in MainzGetty Images/Daniel Roland
Joachim Löw und Manuel Neuer im Juni 2014 in Mainz
Könnt ihr verstehen, dass Jogi jetzt erst recht weitermachen will?1627 Stimmen
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Ja, er lässt sich nicht unterkriegen, das finde ich klasse!
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Nein. Ich glaube, ein Trainer-Wechsel hätte der DFB-Elf sicherlich nicht geschadet!


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