Jérôme Boateng (30) versteckt sich nicht! Der Fußballweltmeister von 2014 hat eine klare Haltung zum Thema Rassismus: Er sollte gar nicht erst existieren. Schließlich kam er schon früh in seiner Karriere damit in Kontakt. Als Jugendspieler wurde der Deutsch-Ghanaer beispielsweise auf dem Platz von Eltern der Gegenspieler beschimpft. Aber auch heute beschäftigt ihn dieses gesellschaftliche Problem: Jérôme lässt deshalb auch seine Kinder nicht überall hingehen.

Wie der 30-Jährige jetzt im Interview für sein neues Lifestyle-Magazin BOA offenbarte, mache er sich als Familienvater viele Gedanken. Deshalb wolle der Wahlmünchener mit seinen beiden Zwillingstöchtern Lamia und Soley (7) auch bald über Rassismus sprechen und ihnen erklären, dass es selbst in seiner alten Heimat Bereiche gebe, die für Menschen mit dunkler Hautfarbe gefährlich sein können. "In Berlin und im Osten gibt es manche Orte, an die ich meine Töchter auf keinen Fall lassen würde, nach Marzahn oder Weißensee etwa", stellte der Innenverteidiger klar.

Auch sein älterer Bruder Kevin-Prince (31) sprach sich schon öffentlich gegen Diskriminierung aus. Dem früheren Eintracht Frankfurt-Star wurde deshalb sogar ein Posten als UNO-Botschafter angeboten. Allerdings soll sich der einstige Nationalspieler Ghanas diesen Schritt für die Zeit nach seiner aktiven Spielerkarriere aufheben.

Jérôme Boateng und seine TöchterInstagram / jeromeboateng
Jérôme Boateng und seine Töchter
Jérôme Boateng mit seinem Magazin BoaInstagram / jeromeboateng
Jérôme Boateng mit seinem Magazin Boa
Kevin-Prince Boateng im Trikot von US SassuoloGetty Images
Kevin-Prince Boateng im Trikot von US Sassuolo
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Das kann ich gut verstehen. Er will seine Kinder schließlich schützen.
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Ich finde das etwas übertrieben.


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