Ein Verlust für die Opernwelt! Hilde Zadek hatte sich mit ihrer Stimme in der Branche einen beachtlichen Namen gemacht: Nach ihrer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester hatte sie 1947 ihre Fühler ausgestreckt: Die in Bromberg geborene Frau trat in der Aufführung "Aida" in Wien auf und mauserte sich fortan zu einer echten Theaterikone. Die Österreicherin zählte zu den größten Sopranistinnen ihrer Zeit und war ein Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Diese Woche ging Hildes aufregendes Leben bedauerlicherweise zu Ende!

Wie die Wiener Staatsoper berichtet, verstarb die Kammersängerin am Donnerstag im Alter von stolzen 101 Jahren in Karlsruhe. In einem Statement erklärt Staatsoperndirektor Dominique Meyer: "Mit ihr hat uns nun eine weitere Staatsopernikone des 20. Jahrhunderts verlassen, eine bedeutende Künstlerin, die das Nachkriegsensemble der Staatsoper repräsentierte wie wenige, eine legendäre Pädagogin, die Generationen prägte." Nähere Details zum Ableben gibt es nicht.

Zwischen ihrem Operndebüt und ihrem Rückzug von der Bühne im Jahre 1971 hatte Hilde 39 Rollen in 37 verschiedenen Opern gesungen. Neben ihrem ersten Stück zählten Tosca und die Ariadne in Richard Strauss' "Ariadne auf Naxos" zu ihren Glanzleistungen. Nach ihrem Rücktritt hatte Zadek unter anderem in Österreich als Gesangslehrerin gearbeitet. Bis 1978 hatte sie zudem die Gesangsabteilung am Konservatorium der Stadt Wien geleitet.


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