Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte der Streaming-Dienst Netflix eine Dokumentation über die seit mittlerweile zwölf Jahren vermisste Madleine McCann. Die damals Dreijährige verschwand spurlos aus einer Hotelanlage in Portugal, in der sie mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern Urlaub machte. In der achtteiligen Doku sollen nun einige Theorien und Geschehnisse aufgerollt und aktuelle Ermittlungsstände beleuchtet werden. Maddies Eltern Kate (51) und Gerry McCann kommen in der Serie allerdings nicht zu Wort. Der Grund: Das Ärztepaar sieht den Streifen sehr kritisch!

Wie The Sun berichtet, hätten Kate und Gerry Interviews für "Das Verschwinden von Madeleine McCann" abgelehnt. "Wir wollen damit nichts zu tun haben", ließen die beiden über ihren Pressesprecher mitteilen. Das Paar sieht keinen Nutzen in der weiteren Suche nach Maddie – die beiden gehen sogar noch einen Schritt weiter: In ihren Augen würde die Doku sogar Raum für Verschwörungstheorien bieten und sei für ihr Bemühen eher hinderlich. "Angesichts aktiver polizeilicher Ermittlungen könnte es möglicherweise zu Behinderungen kommen", teilten die McCanns auf ihrer Webseite findmadeleine.com in einer Stellungnahme mit.

Außerdem wird in der Doku öffentlich, dass die Ermittlungen bis jetzt etwa 13 Millionen Euro gekostet hätten. Derzeit seien noch bis Ende März Gelder für 29 Beamte freigegeben. Kate und Gerry hätten bisher sieben Privatdetektive angeheuert und 30.500 Schriftstücke seien geprüft worden.

Kate und Gerry McCann 2007
Getty Images
Kate und Gerry McCann 2007
Kate und Gerry McCann in Portugal 2007
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Kate und Gerry McCann in Portugal 2007
Kate und Gerry McCann in Lagos
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Kate und Gerry McCann in Lagos
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Geht gar nicht, vielleicht bringt die Doku neue Erkenntnisse!
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Verständlich, das Verschwinden ihrer Tochter wird dadurch lediglich kommerzialisiert!


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