Kevin Spacey (60) hatte es in den vergangenen Jahren nicht leicht. Der Schauspieler soll 2016 einen damals 18-Jährigen in einer Bar sexuell belästigt haben und sollte sich aufgrund der Vorwürfe eigentlich vor Gericht verantworten. Das vermeintliche Opfer verweigerte kurzerhand die Aussage und das Strafverfahren gegen den Hollywood-Star wurde abgebrochen. Unter den Anschuldigungen litt vor allem seine Karriere, die plötzlich vorbei war. Jetzt hat Kevin erstmals verraten, wie er diese Situation erlebt habe.

"Meine Welt hat sich im Herbst 2017 komplett verändert", erklärte der 60-Jährige bei einem digitalen Treffen der Münchner Gründer-Konferenz "Bits & Pretzels". "Mein Job, viele meiner Beziehungen, mein Ansehen in meiner Branche – all das war innerhalb von Stunden weg." Der Streaming-Dienst Netflix beispielsweise hatte Kevin als Hauptdarsteller gefeuert und ließ die Erfolgsserie House of Cards ohne ihn weiter produzieren. In dem bereits abgedrehten Film "Alles Geld der Welt" wurden sogar sämtliche Szenen mit ihm gestrichen und für einen Millionenaufwand neu gedreht.

Sein plötzliches Karriere-Aus habe bei dem Oscar-Gewinner tiefe Wunden hinterlassen und zu einer regelrechten Identitätskrise geführt. "Ich war so damit beschäftigt, mich mit dem zu identifizieren, was ich tat oder zu tun versuchte, dass ich, als das alles vorbei war, keine Ahnung hatte, was ich als nächstes tun sollte", offenbarte Kevin.

Kevin Spacey, Schauspieler
Getty Images
Kevin Spacey, Schauspieler
Kevin Spacey im September 2017
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Kevin Spacey im September 2017
"House of Cards"-Star Kevin Spacey
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"House of Cards"-Star Kevin Spacey


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