Prinz Philips (✝99) Tod bewegt nicht nur die Oberhäupter der weltlichen Institutionen. Nachdem der Herzog von Edinburgh am Freitagmorgen im Beisein von Queen Elizabeth II. (94) verstorben war, drückten zahlreiche Staats- und Regierungschefs, allen voran der britische Premierminister Boris Johnson, ihre Trauer aus. Auch in Deutschland nahm man Anteil am Verlust des Prinzgemahls. Warme Worte ereilten die Queen zudem auch vom Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche: Papst Franziskus I. (84) ließ ihr ein Telegramm zukommen.

In dem Schreiben zeigte er sich "betrübt" über den Tod Philips. Der Daily Mail zufolge würdigte Papst Franziskus die Hingabe des Prinzgemahls für dessen Ehe und Familie sowie dessen umfangreiches öffentliches Engagement. "Der Heilige Vater erbittet Gottes Segen für Trost und Frieden", hieß es weiter. Wie in derartigen Fällen üblich, soll das Telegramm von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet worden sein.

Als britische Königin ist Queen Elizabeth zeitgleich auch das weltliche Oberhaupt der anglikanischen Church of England. Sie und ihr Gatte hatten Papst Franziskus erstmals 2014 während eines eintägigen Aufenthalts im Vatikan getroffen. Als Gastgeschenk hatten die britischen Royals eine Auswahl britischer Delikatessen dabei. Anschließend zogen sie sich mit dem Papst auf eine gemeinsame Tasse Tee zurück.

Papst Franziskus I., Dezember 2013
Getty Images
Papst Franziskus I., Dezember 2013
Prinz Philip und Queen Elizabeth II. bei ihrem Besuch im Vatikan 2014
Getty Images
Prinz Philip und Queen Elizabeth II. bei ihrem Besuch im Vatikan 2014
Prinz Philip im September 2016
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Prinz Philip im September 2016
Hättet ihr mit einer so persönlichen Nachricht des Papstes gerechnet?201 Stimmen
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Ja, schon, er kannte Prinz Philip immerhin persönlich.
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Nein. Ich hätte gedacht, es würde nur eine öffentliche Mitteilung geben.


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