Das ist gerade noch einmal gut gegangen! Am Dienstagabend bestritt die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel in der nachgeholten Fußball-EM 2020. Durch ein Eigentor von Mats Hummels (32) konnte Weltmeister Frankreich am Ende den Sieg einfahren. In der 58. Minute hätte Robin Gosens (26) das Spiel vielleicht noch drehen können – bei seinem vergeblichen Torschuss-Versuch traf er Frankreichs Verteidiger Benjamin Pavard allerdings so hart am Hinterkopf, dass der für einige Sekunden das Bewusstsein verlor.

Als der Atalanta-Bergamo-Kicker durch den Strafraum angeflogen kam, erwischte er Pavard mit Knie und Hüfte am Hinterkopf. Der Franzose, der zum Kopfball angesetzt hatte, blieb mehrere Minuten am Boden liegen und musste kurzzeitig von den Mannschaftsärzten behandelt werden. Obwohl er kurz darauf weitergespielt hatte, stellte der Kicker jetzt klar: Der Aufprall war nicht ohne. "Ich hatte einen echten Schock. Ich war für zehn oder 15 Sekunden lang ohnmächtig", wird der FC Bayern München-Spieler bei The Sun zitiert.

Dass der 25-Jährige trotz Bewusstlosigkeit und einer möglichen Gehirnerschütterung weiterspielte, machte viele Fans ziemlich wütend. Sie hätten sich gewünscht, dass der Spieler nach diesem Zusammenprall ausgewechselt und intensiv untersucht werden würde. Pavard spielte letztlich aber die 90 Minuten inklusive fast zehn Minuten Nachspielzeit durch.

Fußballer Benjamin Pavard
Getty Images
Fußballer Benjamin Pavard
Robin Gosens, Benjamin Pavard und Hugo Lloris beim EM-Spiel Deutschland gegen Frankreich
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Robin Gosens, Benjamin Pavard und Hugo Lloris beim EM-Spiel Deutschland gegen Frankreich
Der französische Fußballer Benjamin Pavard
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Der französische Fußballer Benjamin Pavard
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