Deutschland ist bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio auf Erfolgskurs. Kanutin Ricarda Funk (29) hatte im Kajak-Einer die erste Goldmedaille geholt. Am heutigen Dienstag stand dann die Entscheidung bei den deutschen Dressur-Reiterinnen an. Isabell Werth (52), Dorothee Schneider und Jessica von Bredow-Werndl traten als Mannschaft an. Die Erwartungen waren hoch – und tatsächlich: Das Damen-Trio holte im Grand Prix Special Gold.

Isabell und Dorothee hatten mit ihren herausragenden Ritten schon einen guten Vorsprung für die deutsche Equipe erreicht und trotzdem mussten sie bis zuletzt zittern. Ihre Team-Kollegin Jessica ging nämlich als letzte Teilnehmerin an den Start. Doch sobald sie in der Mitte des Vierecks hielt, um ihren Ritt zu beenden, jubelten die Massen, denn: Es war wohl abzusehen, dass sie mit dieser Darbietung den Sieg für Deutschland eingefahren hatte. Am Ende ließen sie die USA und Großbritannien hinter sich.

Für Isabell Werth ist es schon die siebte Olympia-Goldmedaille und damit ist sie Rekord-Olympiasiegerin Birgit Fischer dicht auf den Versen. Sollte sie im Einzel am Mittwoch erneut siegen, wäre sie gleichauf. Und sie ist fest entschlossen, mit ihrer Stute Bella Rose alles zu geben, um sich den Goldtraum zu erfüllen: "Wir werden fighten."

Dorothee Schneider und ihr Pferd Showtime FRH
Getty Images
Dorothee Schneider und ihr Pferd Showtime FRH
Jessica von Bredow-Werndl bei Olympia 2020
Getty Images
Jessica von Bredow-Werndl bei Olympia 2020
Isabell Werth, Dressurreiterin
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Isabell Werth, Dressurreiterin
Wusstet ihr, dass die deutschen Dressurreiter als Favoriten galten?238 Stimmen
33
Nein, ich hatte keine Ahnung!
205
Ja, das war mir klar.


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