George Foremans Olympia-Medaille wird versteigert
Ein außergewöhnliches Stück Sportgeschichte steht derzeit bei Lelands Auction zur Versteigerung bereit: Die Goldmedaille, die der verstorbene Boxchampion George Foreman (†76) 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt gewann, sucht einen neuen Besitzer. George, der damals erst 19 Jahre alt war, glänzte mit beeindruckenden Leistungen, die ihm schließlich den Sieg und den begehrten Titel einbrachten. Die Medaille, ein Symbol seines frühen Ruhms, hat laut TMZ bereits mehrere Gebote erhalten, obwohl die Auktion erst am kommenden Samstag endet.
Die Hintergründe des Verkaufs sind ebenso bemerkenswert wie die Medaille selbst. In den 1970er Jahren war George Nachbar einer Frau in Houston und bat sie, einige Kisten in ihrer Garage zu lagern. Jahrzehnte später entdeckte deren Tochter beim Durchsehen der alten Sachen unter anderem die Goldmedaille zusammen mit weiteren persönlichen Gegenständen des Boxers, darunter Trophäen und ein Führerschein. Warum George diese Schätze nie abgeholt hat, bleibt ein Rätsel, doch sie bieten nun Sammlern die Möglichkeit, ein bedeutendes Stück Sportgeschichte zu besitzen.
George pflügte 1968 durchs Turnier. Die kniffligste Hürde wartete gleich in der Runde der letzten 16 gegen Lucjan Trela aus Polen, den er nach Punkten mit 4:1 bezwang. Danach dominierte der Nachwuchsstar klar. Im Viertelfinale setzte er dem Rumänen Ion Alexe so zu, dass der Ringrichter in Runde drei abbrach. Im Halbfinale schickte er den Italiener Giorgio Bambini gleich dreimal zu Boden – K.o. in Runde zwei. Im Endkampf am 26. Oktober 1968 ließ er Jonas Cepulis aus der damaligen Sowjetunion keine Chance und holte Gold per Ringrichterstopp in der zweiten Runde. Diese Medaille war der erste Meilenstein einer beeindruckenden Karriere, die George Jahrzehnte später zum zweimaligen Schwergewichts-Weltmeister machte.







