

TV-Koch Guy Fieri saß nach Unfall acht Wochen im Rollstuhl
Guy Fieri (57) hat sich nach einem schweren Unfall am Set von "Flavortown Food Fight" erstmals ausführlich zu seinem Gesundheitszustand geäußert. Der TV-Koch stürzte Ende November 2025 beim Dreh eine Treppe hinab, rutschte mit einem Fuß nach vorne, blieb mit dem anderen am Treppenabsatz hängen – und riss sich dabei den Oberschenkelmuskel buchstäblich in zwei Teile. Es folgten der sofortige Transport ins Krankenhaus, eine Not-OP und acht Wochen im Rollstuhl, inklusive Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen, die er fast nur im Sitzen verbrachte. "Mir geht es besser", sagt der 57-Jährige jetzt im Interview mit People und gibt sich zuversichtlich, bis zum Super Bowl im Februar wieder komplett einsatzbereit zu sein.
Gegenüber Fox News Digital schilderte Guy den Moment des Unfalls detailliert: "Ich sah wohl aus, als würde ich einen Spagat machen, bis sich mein rechtes Bein in sich selbst reingedrückt hat." Sein Arzt habe ihm gesagt, er habe in 20 Jahren noch nie gesehen, dass jemand sich den dicksten Teil des Quadrizeps einfach in der Mitte durchreißt: "Ja, es war schlimm." Weil der Muskel nicht nach oben "wegrutschen" sollte, musste sofort operiert werden. Danach hieß es: acht Wochen nicht auftreten, nur Rollstuhl und Krücken. "Ich bin ein großer CrossFit- und Hiking-Fan, also haben mich acht Wochen ohne Wandern wahnsinnig gemacht", erklärte der Fernsehstar. Seine Ärzte bremsen ihn immer noch: "Wir wissen, dass du loslegen willst, aber lass uns nicht dahin zurückgehen, wo wir waren", hätten sie ihm eingeschärft.
Privat wurde der Food Network-Star in der harten Reha-Zeit von seinen Liebsten aufgefangen. Seine Söhne Hunter und Ryder sowie Neffe Jules sprangen an den Feiertagen in der Küche ein und übernahmen unter anderem das komplette Thanksgiving-Menü. Besonders Ryder, der sonst am College ist, meldete sich nach der OP mit einer Nachricht bei seinem Vater. "Er schrieb: 'Na gut, dann ist jetzt wohl meine Zeit gekommen zu glänzen mit all dem, was du mir beigebracht hast'", erzählte Guy schmunzelnd. Der stolze Vater reagierte erleichtert auf die Eigeninitiative: "Ich bin so froh, dass du mich fragst und nicht, dass ich dir sagen muss, dass du es machen musst", habe er geantwortet. Während Guy sich also weiter Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpft, wächst sein Nachwuchs in die kulinarischen Fußstapfen des TV-Kochs hinein – nicht vor laufender Kamera, sondern zuerst zu Hause am Familienherd.





