

US-Star Kianna Underwood stirbt bei Unfall mit Fahrerflucht
Die frühere Nickelodeon-Schauspielerin Kianna Underwood ist in New York bei einem dramatischen Fahrerflucht-Unfall ums Leben gekommen. Die 33-Jährige war am frühen Morgen des 16. Januar im Brooklyn-Stadtteil Brownsville unterwegs, als sie nach einem Besuch in einem kleinen Laden eine Straße überquerte. Dabei wurde sie nach Angaben der Polizei gegen 6.50 Uhr Ortszeit an der Kreuzung von Watkins Street und Pitkin Avenue von einem dunklen Ford-SUV erfasst, der westwärts fuhr. Aufnahmen von Überwachungskameras, die der New York Post vorliegen, zeigen, wie das Auto die Schauspielerin erfasst, sie mehrere Häuserblocks mitgeschleift wird und schließlich leblos auf der Fahrbahn liegen bleibt – während der Fahrer einfach weiterfährt und verschwindet.
Kianna wurde später mit schweren Verletzungen an Kopf und Oberkörper an der Kreuzung von Osborn Street und Pitkin Avenue entdeckt, nur wenige Hundert Meter von der Unfallstelle entfernt. Rettungskräfte konnten nur noch ihren Tod feststellen. Wie die New York Post unter Berufung auf Polizeiquellen berichtet, gehen Ermittler derzeit davon aus, dass Kianna die Straße bei Rotlicht überquert haben könnte. Der Fahrer des Wagens könnte die Fußgängerin in diesem Moment nicht gesehen haben. Fest steht: Der Unbekannte hielt nicht an, leistete keine Hilfe und setzte die Fahrt fort. Bis zum Abend lag der Polizei weder eine Festnahme noch eine Identität des Fahrers vor, die Ermittlungen laufen weiter.
Kianna Underwood wurde in New York geboren und begann früh mit der Schauspielerei. Auf Nickelodeon spielte sie Fuschia Glover in der Serie "Little Bill" und stand 2005 in der finalen Staffel der Sketch-Show "All That" vor der Kamera, in der Stars wie Amanda Bynes (39), Nick Cannon (45) und Kenan Thompson (47) groß wurden. Zudem wirkte sie in den Filmen "The 24 Hour Woman" und "Death of a Dynasty" mit und tourte ein Jahr lang als kleine Inez im Musical "Hairspray". Später zog die Schauspielerin von New York nach Los Angeles und zog sich zunehmend aus der Öffentlichkeit zurück.




