Bad Bunny schreibt mit Super-Bowl-Auftritt 2026 Geschichte
Bad Bunny (31) hat beim Super Bowl LX in Santa Clara Musikgeschichte geschrieben: Mit seiner Halbzeitshow am 8. Februar 2026 sorgte der Rapper im Levi’s Stadium nicht nur für ausgelassene Stimmung, sondern stellte auch einen neuen Rekord auf. Wie Roc Nation mitteilt, wurde seine Performance innerhalb von 24 Stunden insgesamt 4,175 Milliarden Mal über TV-Übertragungen, YouTube und digitale Plattformen weltweit abgerufen. Für seinen großen Moment holte Benito Antonio Martínez Ocasio, wie der Musiker bürgerlich heißt, prominente Unterstützung auf die Bühne: Unter anderem standen Ricky Martin (54) und Lady Gaga (39) mit ihm im Scheinwerferlicht.
Gleichzeitig sorgt der Auftritt weiterhin für Diskussionen. Einige Kritiker störten sich daran, dass die Show komplett auf Spanisch war und viele Bezüge zu Bad Bunnys puerto-ricanischer Herkunft enthielt. Der republikanische US-Abgeordnete Andy Ogles forderte auf X eine Untersuchung durch die Federal Communications Commission gegen die NFL und den Sender NBC. Er kritisierte unter anderem, die Show sei "unanständig" gewesen und schrieb: "Die amerikanische Kultur lässt sich nicht ohne Folgen verspotten oder korrumpieren." Die FCC-Kommissarin Anna Gomez erklärte jedoch später laut Reuters, sie habe die Aufzeichnungen geprüft und keinen Regelverstoß festgestellt.
Bad Bunny hatte vor seiner großen Show mit schlaflosen Nächten zu kämpfen. Bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel verriet der Musiker laut USA Today, dass er häufig um vier Uhr morgens an die Halbzeitshow denken musste und es schwer gewesen sei, die Gedanken daran auszublenden. Um die Anspannung zu bewältigen, setzte der Musiker auf Sport und gesunde Ernährung. Beim Super Bowl LX trat der Rapper, der 2025 zu den bestbezahlten Musikern mit Einnahmen von 56 Millionen Euro zählte, für das vertraglich festgelegte Honorar von rund 850 Euro pro Tag auf, während die NFL die Produktionskosten der aufwendigen Show übernahm.










