Marius Høiby darf mutmaßlichem Opfer nicht in Augen schauen
Vor dem Amtsgericht in Oslo geht der Prozess gegen Marius Borg Høiby (29) weiter. Am 19. Verhandlungstag steht erneut eine mutmaßlich Betroffene im Mittelpunkt: die sogenannte "Frau aus Frogner", deren Identität zu ihrem Schutz nicht öffentlich gemacht wird. Die Frau gilt als Hauptgeschädigte im Verfahren gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52). Bevor ihre Vernehmung begann, stellte sie laut Bild eine besondere Forderung: Sie möchte Marius während ihrer Aussage nicht direkt ansehen müssen. Das Gericht entschied daraufhin, dass der 29-Jährige während der Befragung an einen anderen Platz im Gerichtssaal gesetzt wird. Er darf der Frau also nicht in die Augen blicken, während sie ihre Aussage macht.
Die Frau aus dem Osloer Stadtteil Frogner war zum Zeitpunkt des Vorfalls im August 2024 die Freundin von Marius. Sie brachte den ganzen Prozess ins Rollen, nachdem es in ihrer Wohnung zu einem gewalttätigen Übergriff gekommen sein soll. Marius wurde damals festgenommen. Die Anklagepunkte umfassen unter anderem Körperverletzung, Sachbeschädigung und Drohungen. Später kamen Vorwürfe wegen des Bruchs eines Kontaktverbots hinzu. In den vorherigen Verhandlungstagen stand seine Ex, die Influencerin Nora Haukland, im Fokus, die ebenfalls als mutmaßliches Opfer gilt.
Marius ist der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung. Er wuchs jedoch im norwegischen Königshaus auf, nachdem seine Mutter 2001 Kronprinz Haakon (52) geheiratet hatte. Anders als seine beiden Halbgeschwister Prinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20) trägt Marius keinen Prinzentitel und steht nicht in der Thronfolge. Er führt ein eher privates Leben abseits der royalen Verpflichtungen, geriet jedoch durch die aktuellen Vorwürfe und den laufenden Prozess ins öffentliche Interesse.






