Tischtennis-Star Timo Boll stolz auf "Marty Supreme"-Rolle
Was für eine Sensation für alle Sport- und Filmfans! Der deutsche Tischtennis-Weltstar Timo Boll (44) wagte den Sprung auf die ganz große Leinwand und übernahm eine kleine Rolle im neuen Hollywood-Drama "Marty Supreme". An der Seite von Mega-Star Timothée Chalamet (30), der für seine Darstellung bereits einen Golden Globe abräumte, schnuppert Timo damit zum ersten Mal Hollywoodluft. Dabei wäre sein Traum beinahe geplatzt: Wie Timo im Gespräch mit Bild verriet, gab es kurz vor Beginn der Dreharbeiten in New York Probleme mit dem Arbeitsvisum. Die Einreise in die USA klappte erst auf den letzten Drücker, wie Timo berichtet.
Am Set zeigte sich der Profisportler mehr als beeindruckt von seinem berühmten Co-Star. Eine Woche lang trainierten die beiden intensiv zusammen, da jeder Ballwechsel im Film exakt geskriptet war. Timo schwärmt in den höchsten Tönen von Timothées Disziplin: "Er ist wirklich sehr talentiert und hätte es als Profi sicher weit gebracht", scherzte die Legende im Interview. Trotz seiner Hollywood-Erfahrung sei "Timmy" vor den sportlichen Szenen sogar richtig nervös gewesen und wollte aus Angst vor einer Blamage zunächst ohne Zuschauer üben – doch für den Profi Timo war die Performance des Schauspielers schlichtweg "ausgezeichnet".
Für den Weltstar war der Dreh in New York ein Sprung in eine völlig andere Welt, die ihn sichtlich beeindruckte: Zwischen rund 500 Crew-Mitgliedern und allein 70 Stylisten erlebte er hautnah, welcher Gigantismus hinter einer Hollywood-Produktion steckt. "Man muss den Film zehnmal sehen, um wirklich alles an Details zu entdecken", schwärmt Timo von der Akribie am Set. Trotz des straffen Zeitplans, bei dem er von früh bis spät für die exakt choreografierten Ballwechsel eingespannt war, blieb Zeit für echte Star-Momente – wie zum Beispiel eine Begegnung mit Gwyneth Paltrow (53). Besonders der stylishe 50er-Jahre-Look des Streifens hat es ihm angetan. Er glaubt sogar, dass der Film einen neuen Modetrend auslösen könnte.
Inzwischen hat der Sportler den fertigen Film schon vor dem Deutschlandstart gesehen. Sein Fazit fällt deutlich aus: "Es ist ein verrückter Film. Lang, aber total unterhaltsam. Die zweieinhalb Stunden gehen vorbei wie nichts", schildert Timo. Also ein absolutes Muss, nicht nur für Tischtennis-Fans. Ab dem 26. Februar zeigt sich, wie gut das Zusammenspiel der beiden an der Platte wirklich war, wenn der Film in den deutschen Kinos startet.








