

Eva konfrontiert Gil im Dschungelcamp mit Davidstern-Skandal
Im Dschungelcamp kommt es zum direkten Schlagabtausch: Eva Benetatou (33) sucht in Australien das Gespräch mit Gil Ofarim (43) und spricht den Davidstern-Skandal von 2021 offen an. Während Gil auf seiner Pritsche liegt, fragt Eva, ob er auf Fragen antworten wolle und könne. Der Sänger bleibt ruhig, verweist aber auf juristische Grenzen: "Auf das, was ich kann, mache ich, klar. Aber wenn ich gerichtlich nicht darf?" Er betont den Druck, unter dem er stehe, und schildert, er werde "von allen Seiten verurteilt und beschimpft". Mit einer Geste zieht er einen imaginären Reißverschluss über den Mund und macht klar, dass ihm die Hände gebunden seien: "Aber ich darf nichts sagen, was möglich ist, in diesem deutschen Justizsystem. Ich kann verstehen, wenn jeder sauer und wütend darüber ist."
Im Dschungeltelefon legt Eva nach und will wissen, ob es tatsächlich eine anwaltliche Vorgabe gebe. Gleichzeitig ordnet die Reality-Bekanntheit Gils Verhalten ein: Er suche einerseits Nähe zur Gruppe, ziehe sich andererseits zurück – vielleicht, um zu einem späteren Zeitpunkt mehr zu sagen. "Jeder Mensch ist frei, eine Entschuldigung auszusprechen oder sich in irgendeiner Form zu erklären", erklärt sie und deutet an, dass sie eine Strategie wittert. Gil verweist stattdessen auf bereits veröffentlichte Recherchen: Es habe einen ausführlichen Bericht im Magazin stern gegeben sowie ein Interview, in dem er jedoch nur begrenzt sprechen konnte. Die Redaktion habe "alle 18.000 Seiten des Verfahrens" gelesen, so Gil. Wer das lese und "eins und eins zusammenzählen" könne, komme selbst "zu einem Entschluss", lässt er offen stehen.
Schon am ersten Tag im Camp hatte Gil deutlich gemacht, wie sehr ihn das Thema belastet. "Ich hab damals diese drei Zeilen verlesen. Und die Schuld auf mich genommen. Es ging nur so. Meine Kinder bedeuten mir alles. Und ich hätte sie wahrscheinlich... Ich darf nicht darüber reden. Jedes Wort, das ich sage, würde alles wieder neu aufrollen", betonte der Musiker. Wie sein Manager Piofke gegenüber Bild bestätigte, lag der Grund dafür in einer Verschwiegenheitserklärung zwischen Gil und dem Hotelmitarbeiter, dem der Sänger 2021 Antisemitismus vorgeworfen hatte: "Das betrifft alles Juristische dazu. Er hat am Freitagabend in der Sendung schon viel zu viel dazu gesagt. Sobald Gil darüber redet, könnte es sein, dass der ganze juristische Fall wieder neu aufgerollt werden könnte."









