Gewalt am Set? Stephen enthüllt heftige "Unter uns"-Story

Gewalt am Set? Stephen enthüllt heftige "Unter uns"-Story

- Malin Friedrich
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Im Dschungelcamp lässt Schauspieler Stephen Dürr (51) am achten Tag alle Hüllen fallen – zumindest emotional. Im Gespräch mit Mitcamper Gil Ofarim (43) blickt der Schauspieler zurück auf seine Anfangszeit bei der Daily-Soap Unter uns, wo er mit Anfang 20 als aufstrebender Serien-Star plötzlich richtig Geld verdiente. "Mit 22 habe ich damals schon 14.000 Mark im Monat verdient", erinnert er sich. Doch hinter dem schnellen Ruhm habe sich eine düstere Realität verborgen: Neid, falsche Berater, massiver Druck – und sogar körperliche Gewalt. "Ich hatte große Angst, weil ich mehrfach von zwei, drei Leuten geschlagen wurde", schildert der Familienvater im Camp und macht deutlich, wie sehr ihn diese Zeit geprägt hat.

Stephen erzählt, er sei in der Branche damals "verar*cht" worden und habe sich mit seinen Problemen komplett allein gefühlt. Im letzten Jahr am "Unter uns"-Set sei der Stress so groß gewesen, dass er körperliche Warnsignale bekam: "Im letzten Jahr bei 'Unter uns' hatte ich jeden Tag Nasenbluten von dem ganzen Druck und Stress." Anstatt Unterstützung zu bekommen, sei er aber in eine Ecke gedrängt worden. "Man hat es abgetan: 'Arrogantes Ar*chloch, der denkt, er wäre sonst wer, der kokst.' Das habe ich nie gemacht. Bis heute nicht", betont Stephen im Dschungel. Sein einziger Vertrauter sei damals ein Anwalt gewesen, der ihm zuhörte, ihn auffing und sogar Strafanzeigen vorbereitete – ohne dass sich die Vorwürfe am Ende beweisen ließen. Dann der nächste Schicksalsschlag: Nach einem gemeinsamen Essen wurde Stephen informiert, dass sich der Jurist das Leben genommen hatte. Zur Beerdigung sei er nicht willkommen gewesen, die Familie habe ihn "abgecancelt".

Doch Stephen hatte im Dschungelcamp nicht nur über die dunklen Seiten des Showbusiness gesprochen. Auch ein anderes Erlebnis brachte den Schauspieler sichtlich aus der Fassung. Im Gespräch mit Hardy Krüger jr. (57) erzählte Stephen von einer Party am Set von In aller Freundschaft, die lebensgefährlich endete. "Ich habe Flasche um Flasche geleert, bis plötzlich ein Krankenwagen kommen musste", berichtete Stephen im Camp. Die Sanitäter hielten das Ganze zunächst für einen schlechten Scherz, doch dann wurde es ernst: "Mein Herz blieb stehen. Zweimal wurde ich mit dem Defibrillator zurückgeholt."

Stephen Dürr im Dschungelcamp 2026
RTL
Stephen Dürr im Dschungelcamp 2026
Stephen Dürr und Gil Ofarim im Dschungelcamp 2026
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Stephen Dürr und Gil Ofarim im Dschungelcamp 2026
Stephen Dürr und Hardy Krüger Jr. im Dschungelcamp 2026
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Stephen Dürr und Hardy Krüger Jr. im Dschungelcamp 2026