Bruder erklärt Umut Tekins Grund für seine Bindungsängste
Umut Tekin (28) zeigt im Dschungelcamp 2026 eine Seite, die viele so nicht kannten: Der Reality-TV-Star spricht in Australien offen über seine Bindungsängste und darüber, wie ihn der Gedanke an eine feste Partnerschaft und Familie umtreibt. "Mir tut es weh, dass ich keine Bindung in Beziehungen haben kann", sagt Umut vor laufenden Kameras. Er erinnert sich an Worte, die ihn bis heute verfolgen: Jemand habe ihm eingeredet, er könne kein guter Vater sein und ein Kind nicht finanzieren. An seiner Seite in Down Under ist Bruder Ercan Tekin, der im Gespräch mit RTL erklärt, woher Umuts Muster kommen könnten. Aus seiner Sicht wurzeln die Ängste in enttäuschten Versprechungen aus der gemeinsamen Kindheit und dem fehlenden Familiengefühl, das Umut heute so sehr vermisst.
Mehrere Ex-Partnerinnen ordnen das, was Umut beschreibt, ein. Jana-Maria Herz (33), mit der er 2023 bei Temptation Island VIP zu sehen war, erzählt im Videointerview, wie überraschend eine Schwangerschaft nach wenigen Monaten Beziehung gewesen sei. Sie schildert, Umut habe in dieser Situation zu ihr gehalten und sei "100 Prozent da" gewesen. Der spätere Versuch, mit Emma Fernlund (25) im Sommerhaus der Stars glücklich zu werden, endet 2024 in Dauerstreit und schließlich im Aus. Emma sagt heute, Umut verbinde intensive Nähe mit der Angst vor Verlassenwerden. Sie berichtet von abrupten Rückzügen und Funkstille, gefolgt von besonders liebevollen Phasen – zwei Extreme, die sie immer wieder erlebt habe. Beide Frauen halten dennoch fest, dass Umut Potenzial als Vater habe, wenn Timing und Stabilität stimmen. Ercan ergänzt, sein Bruder wolle sich eigentlich binden, suche Nähe und arbeite daran – nur scheitere es "immer wieder mit den Frauen".
Abseits der TV-Schlaglichter zeichnet sich ein persönlicher Wunsch ab, der Umut antreibt: eine langjährige Beziehung, gemeinsame Urlaube, Kinder, die man zusammen aufwachsen sieht. Freunde und Familie beschreiben ihn als ruhig, bemüht und teamorientiert; Ercan rät, Umut behutsam zu begegnen und "Schritt für Schritt" Vertrauen wachsen zu lassen. Gespräche mit einer externen Fachperson habe es laut Familie bereits gegeben, wie tief diese gingen, sei unklar. Im Camp rühren ihn Erzählungen über gelebtes Eheglück sichtlich an und treffen auf eine alte Wunde: frühe Trennungen, verpasste Familienmomente, das Gefühl, nicht dazuzugehören. Genau daraus speist sich offenbar seine Sehnsucht nach einem Zuhause, in dem Verlässlichkeit keine leere Zusage ist, sondern Alltag.











