Savannah Guthries Scheidung war für sie die "schwerste Zeit"
Savannah Guthrie (54) hat einen selten offenen Einblick in ihr Privatleben gegeben – und der geht unter die Haut. Im Podcast "Joy Ride" von Hoda Kotb sprach die "Today"-Moderatorin darüber, wie sehr sie ihre erste Scheidung belastet hat. Die Trennung von Mark Orchard, den sie 2005 geheiratet hatte, endete 2009 und fiel genau in die Zeit, in der sie ihren neuen Job bei NBC antrat. "Wahrscheinlich die schwierigste Zeit war, als ich mich von meinem ersten Ehemann trennte und scheiden ließ", sagte Savannah in dem Gespräch. Sie habe sich "alt" gefühlt, obwohl sie eigentlich jung gewesen sei, und gleichzeitig darum gekämpft, beruflich Fuß zu fassen, während privat alles zerbrach.
Die Journalistin beschrieb, wie sie sich damals als Versagerin fühlte und dennoch weitermachte. "Ich habe wirklich versucht, mir meinen kleinen Traum zu erfüllen, während andere Träume auseinanderfielen", erinnerte sie sich. Gerade in dieser Phase habe ihr Glaube sie aufgefangen: "Ich musste nicht perfekt sein, um von Gott geliebt zu werden", erklärte Savannah, die die Zeit als Wendepunkt bezeichnete. Die Offenheit überrascht auch deshalb, weil sie das Thema in der Vergangenheit bewusst gemieden hatte. In Monika Lewinskys Podcast "Reclaiming" hatte sie im Sommer noch betont, nicht ins Detail gehen zu wollen und die schmerzlichen Aspekte ihrer Geschichte in ihrem 2024 erschienenen Buch "Mostly What God Does" nur angedeutet. Nun spricht sie zumindest darüber, wie diese Lebenskrise sie geprägt hat – ohne in Einzelheiten zu gehen.
Privat hat Savannah heute mit Ehemann Michael Feldman, den sie 2014 heiratete, zwei Kinder: Vale und Charley. Die Moderatorin betont seit Jahren, dass ihr Familienleben ihr Rückhalt gibt, und meidet es, frühere Beziehungen öffentlich auszubreiten. Stattdessen rückt sie die Lektionen in den Vordergrund, die sie aus schwierigen Zeiten mitgenommen hat – vor allem Dankbarkeit und Bodenhaftung. Wer Savannah abseits des Studios erlebt, hört oft, wie wichtig ihr Routinen mit den Kindern sind und wie sehr sie die kleinen Momente im Alltag schätzt. Ihre kontrollierte Zurückhaltung bei intimen Themen ist dabei kein Widerspruch zu ihrer Offenheit über Gefühle – sie zieht klare Grenzen, ohne zu verbergen, was sie menschlich macht.






