Savannah Guthrie hört nach OP zum ersten Mal "neue Stimme"
Savannah Guthrie (54) ist zurück – und wie: Die "Today"-Moderatorin hörte nach einer Stimmband-OP erstmals ihre "neue Stimme" und konnte die Tränen nicht zurückhalten. In einem Beitrag, der am Freitag in der NBC-Morgenshow lief, schilderte die 54-Jährige, wie schwer die Woche völliger Stimmruhe nach dem Eingriff für sie war: "Mit sich selbst allein zu sein, kann auch sehr beängstigend sein." Der bewegendste Moment folgte beim Kontrolltermin in New York, als sie acht Tage nach der Operation auf Anweisung ihres Arztes zum ersten Mal wieder sprach – und "Guten Morgen" sagte. Savannah war für die Genesung insgesamt drei Wochen von der Sendung weg und kündigte ihr Comeback für Montag, den 26. Januar, an. An ihrer Seite: Ehemann Michael Feldman, der sie während der Erholung filmte.
Hintergrund des Eingriffs: Savannah hatte seit Jahren mit einer tiefer und kratziger gewordenen Stimme zu kämpfen. "Manchmal war es schwer, einen Satz zu Ende zu bringen", erklärte sie in der Sendung. Stimm-Spezialist Dr. Peak Woo fand eine Kombination, die viele Profisprecher fürchten: einen blutenden Polypen auf der einen und ein Überlastungs-Knötchen auf der anderen Stimmlippe. Er entfernte die Veränderungen in einer mikrochirurgischen OP unter Vollnarkose. Danach galt "absolute Funkstille" – acht Tage lang kein Wort. Beim "großen Moment" in der Praxis setzte der Arzt ein Betäubungsspray ein und führte eine Minikamera durch die Nase ein, bevor er Savannah erlaubte, wieder zu sprechen. "Guten Morgen, heute ist Dienstag ... Ich benutze meine Stimme zum ersten Mal und es klingt so gut, ich könnte weinen", hörte man sie sagen, bevor sie den Arzt umarmte.
Abseits der OP-Protokolle zeigt sich, wie sehr Savannahs Umfeld sie durch die Stille getragen hat. Michael hielt nach dem Eingriff liebevolle Momente mit Zettelbotschaften fest, weil Worte tabu waren. Zuhause freuten sich die Kinder Vale und Max über Mamas Comeback im eigenen Wohnzimmer: "Sie freuten sich: 'Oh, super, du kannst wieder reden'", erzählte die Moderatorin, die vor Michael schon einmal verheiratet war, laut People. Die Journalistin, die vor ihrer Rolle als Co-Moderatorin mehrere Jahre bis 2011 als juristische Korrespondentin aus dem Weißen Haus berichtet hatte, setzt inzwischen täglich auf Stimmtherapie und plant nach jeder Sendung kleine Ruheinseln ein – ein neues Ritual in ihrem Familienalltag, der zwischen Studio und Schulwegen abläuft. Über die Woche Schweigen sagte sie rückblickend in der "Today"-Show: "Es war hart und zugleich ein schöner, spiritueller Moment."








