Olivia Wilde kritisiert unrealistische Sexszenen in Filmen
Olivia Wilde (41) hat sich in einem Interview mit Variety kritisch über die Darstellung von Intimität in modernen Filmen geäußert. Die Schauspielerin und Regisseurin erklärte, dass Sexszenen in der Vergangenheit oft unauthentisch und unrealistisch dargestellt worden seien und junge Kinozuschauer, insbesondere aus der Generation Z, dies nicht mehr akzeptieren möchten. "Gen Z ist sehr klug. Sie wollen echte Beziehungen sehen, die sich authentisch anfühlen", betonte Wilde. Interessanterweise sorgte jedoch ihr eigener Film "Don’t Worry Darling" aus dem Jahr 2022 für Diskussionen, da er für seine freizügigen Szenen zwischen Harry Styles (32) und Florence Pugh (30) bekannt wurde.
Olivia sprach auch über die Schwierigkeiten beim Schneiden des Trailers zum Film. Um die Freigabe durch die Motion Picture Association zu erhalten, musste sie einige Szenen entfernen, was sie als ärgerlich empfand. "Es gibt immer noch eine prüde Einstellung, besonders wenn es um weibliches Vergnügen geht", erklärte sie. Wilde verwies darauf, dass in vielen amerikanischen Filmen wenig Raum für Erotik bleibt und dies insbesondere bei weiblichem Vergnügen auffällt, es sei denn, man betrachte Werke des queeren Kinos. Trotzdem sehe sie dies als Chance, Filme zu machen, die provokativ und herausfordernd sind.
Olivia Wilde, die 2019 mit der Komödie "Booksmart" ihr Regiedebüt gab, ist für ihre mutigen Aussagen und kreativen Visionen bekannt. Neben ihrer Karriere als Schauspielerin und Regisseurin zieht sie zwei Kinder groß, was sie in Interviews als große Verantwortung beschreibt. Die Dreharbeiten zu "Don’t Worry Darling" fanden während der Pandemie statt, was laut Wilde die Zusammenarbeit am Set erschwerte, da die Kommunikation aufgrund von Schutzmaßnahmen eingeschränkt war. Trotz dieser Herausforderungen bleibt sie entschlossen, mit ihren Projekten Grenzen zu verschieben und neue Standards für ehrliche und authentische Filmproduktionen zu setzen. Auch privat scheint bei Olivia derzeit trotz wiederkehrender Turbulenzen Ruhe einzukehren.








