

Für Fans von "Haus des Geldes": "Die Löwinnen" startet heute
Netflix zündet heute den nächsten Heist-Kracher: Die französische Krimiserie "Die Löwinnen" feiert am Donnerstag, den 5. Februar, ihre weltweite Premiere beim Streamingdienst. Im Mittelpunkt stehen fünf Frauen, die – ohne jede kriminelle Vergangenheit – als Männer verkleidet eine Bank überfallen. Der Plan wirkt waghalsig, der Ablauf überraschend glatt: Über 36.000 Euro landen in ihrer Beute. Gedreht wurde in Frankreich, die Serie trägt den Originaltitel "Les Lionnes" und wird international auch als "Cash Queens" geführt. Mit an Bord sind unter anderem Rebecca Marder und Zoé Marchal. Wer Fan von "Haus des Geldes ist, bekommt hier frischen Stoff mit einer neuen, weiblichen Crew – und einem Coup, der sofort eskaliert.
Denn schnell zeigt sich: Die scheinbar einfache Lösung ihrer Geldsorgen zieht einen Rattenschwanz an Problemen nach sich. Die Polizei sichert Spuren, die Regierung mischt sich ein, und gefährliche Kriminelle wittern ihre Chance. Während die Gruppe versucht, unerkannt zu bleiben, geraten Loyalität und Nerven an ihre Grenzen. "Die Löwinnen" legt den Fokus auf die Dynamik innerhalb des Quintetts: Wie trifft man Entscheidungen unter Druck? Wie viel Wahrheit hält eine Tarnung aus? Showrunner Olivier Rosemberg und Carine Prevot steuern die kreative Ausrichtung der Serie, die sich bewusst vom übergroßen Schatten bekannter Genre-Hits emanzipiert und ihre Figuren in den Mittelpunkt rückt. In weiteren Rollen sind Tya Deslaurieux, Naidra Ayadi, Pascale Arbillot, Sami Outalbali, Jérémie Laheurte und Steve Tientcheu zu sehen.
Abseits der Hochspannung erzählt die Serie auch von Zusammenhalt und Rissen, die durch Freundschaften gehen, wenn Geld, Angst und Geheimnisse im Spiel sind. Rebecca Marder und Zoé Marchal, die vielen aus Film- und Serienproduktionen in Frankreich vertraut sind, verkörpern Frauen, die sich gegenseitig stützen müssen, um nicht an ihren Lügen zu zerbrechen. Die Besetzung bringt unterschiedliche Temperamente zusammen: die Vorsichtige, die Draufgängerin, die Strategin. Solche Gegensätze sorgen für Reibungspunkte, aber auch für Augenblicke von Nähe. Gerade in stillen Szenen – wenn die Masken fallen und die Verkleidung für Minuten keine Rolle spielt – zeigt sich, wie stark die Gruppe von der Hoffnung lebt, gemeinsam einen Ausweg zu finden, ohne ihr altes Leben vollständig zu verlieren.








