Schock im Zeugenstand: Marius Høiby googelte Vergewaltigung
Im Gerichtssaal von Oslo hat Marius Borg Høiby (29) am dritten Prozesstag erneut im Zeugenstand Platz genommen. Der Norweger wurde von der Staatsanwaltschaft konkret zu Begriffen wie "Vergewaltigung", "Schlafvergewaltigung" und "betrunkenes Mädchen" befragt, zu denen er zwischen 2019 und 2024 diverse Google-Suchanfragen getätigt haben soll. Eine weitere Suche reiche sogar bis ins Jahr 2015 zurück. Marius fuhr sich laut Beobachtern von BILD immer wieder durch die Haare und erklärte, er sei "unglaublich müde".
Die Staatsanwaltschaft gab an, dass die Polizei nicht feststellen konnte, wie lange Marius auf einzelnen Internetseiten geblieben war. Laut den Ermittlungen habe er jedoch keine verbotenen Inhalte geöffnet. Auf die Frage nach seinem Motiv erklärte der Angeklagte, er habe seinen Namen in Kombination mit "Vergewaltigung" gesucht, weil er Gerüchte über sich gehört habe. "Auf Reddit (...) gab es total verrückte Beiträge dazu. Ich lese alles, was geschrieben wird, nicht nur in den Medien, sondern auch in Foren und sozialen Netzwerken", sagte er laut BILD.
Der Prozess gegen Marius, den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52), sorgt in Norwegen für großes Aufsehen. Seit Beginn der Verhandlungen bestreitet er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, die sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung beinhalten. Marius, seit seiner Kindheit im Rampenlicht als Mitglied der königlichen Familie, fiel in der Vergangenheit durch seine Bemühungen auf, ein weitgehend normales Leben abseits des royalen Einflusses zu führen. Doch die schweren Anschuldigungen gegen ihn werfen nun ein düsteres Licht auf sein früheres Verhalten und gefährden seinen bisherigen Ruf.






