

Gils Anwalt enthüllt: Es gibt keine Schweigevereinbarung
Maximale Verwirrung und eine überraschende Wende im Fall um den sogenannten Davidstern-Skandal: In einem Livevideo auf Instagram erklärte Gil Ofarims (43) Anwalt Alexander Stevens, was es mit einer Verschwiegenheitserklärung für seinen Mandanten auf sich hat: Gils Reden von einer "Verschwiegenheitserklärung" oder einer "Verschwiegenheitsverpflichtung" im Dschungelcamp sorgten für viele Fragezeichen – nicht zuletzt, weil der Anwalt des geschädigten Hotelmitarbeiters Gils Aussagen bestritt.
Gemeinsam mit Strafrichter Thorsten Schleif ordnete der Anwalt den Fall im Live-Gespräch, zu dem mehr als 3.000 Zuschauer eingeschaltet hatten, juristisch ein: Eine Verschwiegenheitserklärung gäbe es nicht, jedoch habe Gil sehr wohl eine Unterlassungserklärung unterzeichnet, von der auch der gegnerische Anwalt gesprochen hatte. Darin sei im Detail geregelt, was der Musiker öffentlich sagen dürfe und was nicht. Weil solch eine Unterlassungserklärung sehr komplex und kompliziert sei, habe man Gil für den TV-Auftritt im Dschungel aus juristischer Sicht zum Schweigen geraten. "Gil Ofarim hat von seinen Anwälten in weiser Voraussicht einen Maulkorb verpasst bekommen", bekräftigte sein Anwalt bei Instagram.
Der Richter im Livevideo bestätigte die Aussagen des Anwalts: "Es ist eine Unterlassungserklärung abgegeben worden und diese sind juristisch sehr weit gefasst", sagte er und weiter: "Die meisten Anwälte raten ihren Mandanten: 'Sag am besten gar nichts.'" Die Verwirrung sei demnach vor allem daraus entstanden, dass Gil in der Dschungelshow schlichtweg mit falschen Begrifflichkeiten um sich geworfen hat. RTL bestätigte zuletzt, nichts von einer Verschwiegenheitserklärung gewusst zu haben, wohl aber von einer Unterlassungsklage.
Wenn Gil im Dschungel also nur wenige Worte über den vergangenen Skandal verliert, bewegt er sich auf sehr dünnem Eis. Die Vorwürfe seiner Mitcamperin Ariel, er habe sich nie für sein Verhalten entschuldigt, lässt sein Anwalt nicht gelten. "Es ist eine Entschuldigung erfolgt – sogar öffentlich, vor der Weltpresse", sagte Alexander. Am 28. November 2023 wurde das Verfahren gegen Gil eingestellt, nachdem er verlesen hatte: "Die Vorwürfe treffen zu. Herr W., ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen. Es tut mir leid. Ich habe das Video gelöscht." Juristisch gilt er seither als unschuldig.









