Polizei ermittelt nun: Schickte Andrew Dokumente an Epstein?
Hat Andrew Mountbatten Windsor (65), der frühere Duke of York, geheime Dokumente an den bereits verstorbenen Jeffrey Epstein (†66) weitergeleitet? Genau das wird nun von der britischen Polizei untersucht, wie unter anderem Bild berichtet. Basis der Ermittlungen sind E-Mails, die im Rahmen der Epstein-Dokumente durch das US-Justizministerium veröffentlicht wurden. Die Anti-Monarchie-Gruppe Republic hatte daher Strafanzeige gestellt, und die Thames Valley Police bestätigte den Eingang dieser Meldung. Die fraglichen E-Mails stammen aus den Jahren 2010 und 2011, zu der Zeit war Andrew Handelsbeauftragter der britischen Regierung, während Epstein bereits als Sexualstraftäter verurteilt war.
Zu den aufgetauchten Mails gehören unter anderem Berichte über offizielle Besuche in Asien – darunter in Hongkong, Vietnam und Singapur –, die Andrew in seiner Funktion als Handelsbeauftragter unternommen hatte. Auch eine Analyse zu finanziellen Investitionsmöglichkeiten in Afghanistan wurde direkt an den E-Mail-Posteingang von Epstein gesendet. Besonders brisant: Der Schriftverkehr widerlegt Andrews frühere Behauptung, den Kontakt zu Epstein schon Jahre zuvor beendet zu haben. Ob Andrews Handlungen eine Straftat darstellen, ist bislang jedoch ungewiss und wird geprüft.
Für Andrew bedeutet die neue Entwicklung eine weitere Belastung in einer Affäre, die sein Leben komplett verändert hat. Der frühere Royal hatte nach den Missbrauchsvorwürfen von Virginia Giuffre (†41) nicht nur seine Aufgaben als offizieller Vertreter des Königshauses verloren, sondern auch militärische Ehren und Titel. In der Familie spielt er seither nur noch im Hintergrund eine Rolle, während vor allem Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) mit Terminen und Reisen die repräsentativen Pflichten übernehmen. In seinem Privatleben musste Andrew zuletzt sogar aus der langjährigen Residenz Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor ausziehen.









