Fotos belegen: Prinzessin Mette-Marit traf Epstein-Komplizin
Es sind nur wenige Minuten, aber sie sorgen nun für maximale Brisanz: Am 23. September 2012 wurde Kronprinzessin Mette-Marit (52) in New York bei der Eröffnung der Clinton Global Initiative fotografiert, wie sie Ghislaine Maxwell (64) die Hand schüttelt. Die bislang unveröffentlichten Bilder des Fotografen Pontus Höök, die Bunte vorliegen, zeigen die norwegische Royal in der Menge, kurz bevor Bill Clinton (79) auf die Bühne tritt. Ihr damals 15-jähriger Sohn Marius sitzt im Publikum. Ghislaine, heute wegen Beihilfe zu Jeffrey Epsteins (†66) sexuellem Missbrauch junger Mädchen zu 20 Jahren Haft verurteilt, steht der künftigen norwegischen Königin für rund zwei Minuten gegenüber – ein Moment, der jetzt, mitten im Epstein-Skandal, neue Fragen aufwirft.
Brisant ist nicht nur das Foto selbst, sondern auch die Reaktion des Hofes. Auf Nachfragen der Nachrichtenagentur NTB, ob Mette-Marit Ghislaine mehrfach begegnet sei oder ob sie von den bereits damals öffentlich gewordenen Vorwürfen Virginia Giuffres (†41) gegen Jeffrey und Ghislaine gewusst habe, ließ der Palast lediglich mitteilen: "Die Kronprinzessin hat keine Erinnerung daran, Maxwell getroffen zu haben." Weitere Erläuterungen, auch dazu, warum Marius an dem hochkarätigen Event teilnahm, gebe es nicht. Aus den mittlerweile bekannt gewordenen Nachrichten geht hervor, dass Mette-Marit in den Tagen rund um das Clinton-Treffen mehrfach mit Jeffrey in Kontakt stand, über langweilige Abende klagte, aber eine Einladung zu einem Dinner mit dem Präsidenten der Malediven ausschlug.
Für Mette-Marit, die sich bereits für ihre früheren Kontakte zu Epstein öffentlich entschuldigt und von einem schweren persönlichen Fehler gesprochen hat, bedeutet das neue Foto zusätzlichen Druck – politisch wie privat. Die Kronprinzessin gilt in Norwegen seit Jahren als nahbare Figur, die offen über gesundheitliche Probleme und persönliche Krisen spricht und sich stark für soziale Themen engagiert. Im Familienkreis soll sie sich eng an Ehemann Haakon (52) und ihre Kinder halten, wenn öffentliche Stürme toben. Nun richten sich die Blicke erneut nicht nur auf ihre offiziellen Rollen, sondern auch auf ihre privaten Entscheidungen und Bekanntschaften, zu denen Jeffrey und sein Umfeld einst gehörten. Wie die Familie diese Belastung intern auffängt und welche Rolle Vertrauen und Loyalität im engsten Kreis spielen, bleibt hinter den Palastmauern – während draußen jedes neue Detail aus der Epstein-Affäre genau registriert wird.










