

Rockwelt trauert: Motörhead-Gitarrist Phil Campbell ist tot
Die Rockwelt hat einen ihrer großen Gitarristen verloren: Phil Campbell, langjähriges Mitglied der Kultband Motörhead, ist im Alter von 64 Jahren verstorben. Die traurige Nachricht verkündete seine Band Phil Campbell and the Bastard Sons auf Instagram. Zu der Gruppe gehören Phils Söhne Todd, Dane und Tyla Campbell. Der Musiker verstarb friedlich auf der Intensivstation, nachdem er sich zuvor einer schweren Operation unterziehen musste. "Mit großer Trauer geben wir den Tod unseres geliebten Vaters, Philip Anthony Campbell, bekannt, der letzte Nacht nach einem langen und mutigen Kampf auf der Intensivstation im Anschluss an eine komplexe, schwere Operation friedlich verstorben ist", heißt es in dem bewegenden Statement.
In dem Instagram-Post würdigten die Söhne ihren Vater nicht nur als Musiker, sondern vor allem als Familienmenschen. Phil sei "ein hingebungsvoller Ehemann, ein wunderbarer Vater und ein stolzer und liebevoller Großvater, der liebevoll 'Bampi' genannt wurde", gewesen. "Er wurde von allen, die ihn kannten, zutiefst geliebt und wird unendlich vermisst werden. Sein Vermächtnis, seine Musik und die Erinnerungen, die er bei so vielen Menschen hinterlassen hat, werden für immer weiterleben", schrieben die Bandmitglieder weiter. Die Familie bat darum, ihre Privatsphäre in dieser schweren Zeit zu respektieren.
Der in Wales geborene Gitarrist stieß 1984 zu Motörhead und prägte den Sound der legendären Band über drei Jahrzehnte hinweg. Phil blieb bis zum Ende von Motörhead im Jahr 2015 ein festes Mitglied der Gruppe, die sich nach dem Tod von Frontmann Lemmy Kilmister (†70) auflöste. Nach dem Bandende startete der Musiker eine Solokarriere und gründete gemeinsam mit seinen Söhnen die Band Phil Campbell and the Bastard Sons. Mit dieser Formation konnte er weiterhin seiner Leidenschaft für rockige Gitarrenklänge nachgehen und tourte weltweit, wobei er seine Familie sowohl privat als auch beruflich eng an seiner Seite hatte.




