

Zu faul? Darum schickte Olli Pocher seine Kids ins Internat
Oliver Pocher (48) hat seine Söhne in ein Internat in Spanien geschickt – und erklärt im Podcast "Tommy Unlocks", warum es dazu kam. Der Comedian und Moderator verrät, dass er seinen Jungs vorher eine klare Ansage gemacht hatte. "Und das haben wir aber vorher angekündigt: Die waren hier auf der Schule, ich hab gesagt, wenn das nicht funktioniert, ist es die einzige Chance", sagt Oliver. Er erklärt, dass das Internat die Konsequenz daraus war, dass die Schule zu Hause nicht wie gewünscht lief – und dass er sich mit seinen Kids nicht täglich über Hausaufgaben streiten wollte. Stattdessen habe er ihnen früh klargemacht, welche Folgen es haben würde, wenn sie in Sachen Lernen nicht mitziehen. "Ihr seid ja nicht doof, ihr seid ja faul oder irgendwas anderes. Oder wenn ihr hier irgendwie nicht pariert – wenn das nicht funktioniert, dann müssen wir einen anderen Weg finden, dann müsst ihr leider in ein Internat gehen. So, alles klar, hat nicht funktioniert", fasst Oliver im Podcast die Gründe für den Internatsbesuch zusammen.
Inzwischen hat sich die Situation laut dem Comedian aber positiv entwickelt. Anfangs hätten seine Söhne das Internat "beschissen" gefunden, doch mittlerweile hätten sie sich damit arrangiert und sogar profitiert. Als Beispiel führt er an, dass seine Jungs dadurch viel Eigenständigkeit gewonnen hätten. Dass seine Söhne dort keineswegs ein hartes Los haben, betont der 48-Jährige ebenfalls: Neben einem geregelten Schulalltag stehen auch Aktivitäten wie Basketballreisen nach Venedig oder Golfspielen auf dem Programm. Außerdem können sie eigenständig nach Hause fliegen – etwa zu Geburtstagen oder in den Ferien, die insgesamt neun Wochen im Sommer umfassen. Mitleid hält Oliver jedenfalls keines bereit: "Ist ja nicht so, dass sie jetzt in den Gulag gekommen sind oder irgendwie nach Sibirien mussten", sagt er im Podcast.
Oliver spricht immer wieder offen über seine Familie und teilt dabei Details aus seinem Patchwork-Alltag mit seinen Fans. Der fünffache Vater hatte schon früher betont, dass seine älteren Kinder sehr genau mitbekommen, wie präsent er in den Medien ist und dass sie seinen Job als Comedian und Moderator klar von seinem Vatersein trennen. Gerade für seine ältesten Söhne, die aus der Ehe mit seiner Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden (43) stammen, dürfte der Schritt ins Internat auch eine Möglichkeit sein, etwas unabhängiger vom deutschen Medienrummel aufzuwachsen. Gleichzeitig sammelt der Nachwuchs in Spanien nun eigene Erfahrungen und gewinnt, wie Oliver berichtet, spürbar an Eigenständigkeit – fernab vom Rampenlicht, aber weiterhin mit engem Kontakt zum prominenten Papa.






