Seiler-und-Speer-Sänger reagiert auf die Gewaltvorwürfe
Christopher Seiler, der gemeinsam mit Bernhard Speer das erfolgreiche österreichische Gesangsduo Seiler und Speer bildet, sieht sich aktuell mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Eine Frau erstattete vor wenigen Tagen bei einer Wiener Polizeiinspektion Anzeige und schilderte einen Vorfall vom 6. März. Wie heute.at berichtet, habe ihr der 39-Jährige nach Dreharbeiten angeboten, sie mit dem Auto nach Hause zu fahren. Doch anstatt sein Versprechen zu halten, sei der Musiker mit ihr in eine dunkle Gasse abgebogen, wo er sie körperlich attackiert und ihr unter anderem den Mund gewaltsam geöffnet haben soll. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte inzwischen die laufenden Ermittlungen. Christopher und Bernhard feierten 2015 mit dem Hit "Ham kummst" ihren Durchbruch und zählten seither zu den erfolgreichsten Acts der österreichischen Musikszene.
Mittlerweile hat sich der Beschuldigte, für den bislang die Unschuldsvermutung gilt, selbst zu Wort gemeldet. In einer Instagram-Story wandte sich Christopher direkt an seine Fans und erklärte: "Ich bin bei Gott kein perfekter Mensch. So wie viele von uns kämpfe auch ich mit Dämonen." Gleichzeitig betont Christopher, dass er grundsätzlich Verantwortung übernehme und Konsequenzen trage. "Diese gilt es jetzt zu eruieren und dafür auch einzustehen", erklärt er weiter. Deutlich kritischer äußert er sich über Teile der Berichterstattung, die seiner Ansicht nach von "Vermutungen und Ausschmückungen" geprägt seien. Sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind, wolle er sich mit den Fakten erneut bei seinen Fans melden.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt derweil ein Auftritt, bei dem Christopher bereits fehlte: Bei der Verleihung des Amadeus Awards am 6. März, bei der Seiler und Speer in den Kategorien "Live Act des Jahres" und "Pop/Rock" ausgezeichnet wurden, stand Bernhard allein auf der Bühne, um die Preise entgegenzunehmen. Trotz der laufenden Ermittlungen sind auf der Website der 2014 gegründeten Austro-Popband aktuell noch weitere Konzerte angekündigt. Mitte April sollen Shows in Salzburg und Oberwart stattfinden, im Sommer ist unter anderem ein Auftritt auf dem Münchner Königsplatz geplant. Ob diese Termine wie geplant stattfinden werden, bleibt angesichts der aktuellen Situation abzuwarten.





