Säureangriff: Katie Pipers Ex wird nicht vorzeitig entlassen
Daniel Lynch, der Ex-Freund von Katie Piper (42), bleibt weiterhin in Haft. Eine Bewährungskommission hat nun entschieden, dass der Mann, der 2008 einen verheerenden Säureangriff auf die Moderatorin organisierte, vorerst nicht für eine Entlassung geeignet ist. Daniel war 2009 zu lebenslanger Haft mit einer Mindeststrafe von 16 Jahren verurteilt worden, weil er Katie vergewaltigt und den Angreifer Stefan Sylvestre beauftragt hatte, Schwefelsäure über sie zu schütten. Wie Mirror berichtet, ist damit auch die Aussicht auf eine Freilassung vorerst vom Tisch und ein neuer Termin für die nächste Prüfung steht noch nicht fest.
Die Bewährungskommission begründete ihre Entscheidung mit erheblichen Bedenken: "Nach Prüfung der Umstände seiner Straftaten, der während der Haft erzielten Fortschritte und der im Rahmen der Anhörung vorgelegten Beweise war das Gremium nicht überzeugt, dass eine Entlassung zum jetzigen Zeitpunkt sicher für den Schutz der Öffentlichkeit wäre", heißt es laut Mirror in dem Bericht. Nach über 18 Jahren im Gefängnis fehle es ihm weiterhin an den notwendigen Kontrollmechanismen, um seine Emotionen zu steuern. Auch Daniel selbst soll gegenüber der Kommission eingeräumt haben, dass er noch nicht bereit sei, in die Gesellschaft zurückzukehren.
Bereits vor dem Angriff war Daniel vorbestraft, unter anderem weil er einem Mann kochendes Wasser über den Körper geschüttet hatte. Nach einer kurzen Beziehung mit Katie entwickelte er eine obsessive Eifersucht, die schließlich in dem grausamen Racheakt endete. Der Säureangriff hinterließ bei der damals 24-jährigen Katie schwere Verletzungen und dauerhafte Narben. Sie musste sich seitdem Hunderten Operationen unterziehen, um die Schäden in ihrem Gesicht und an ihrem Augenlicht zu behandeln. Die Aussicht auf seine mögliche Freilassung soll bei Katie zuvor große Angst ausgelöst haben. Jedoch dürfte ihr die aktuelle Entscheidung nun vorerst etwas Erleichterung verschaffen.






