

Ein Buchstabe mehr: So heißt Birgit Schrowange wirklich
Birgit Schrowange (68) sorgt im WDR-Talk "Kölner Treff" für einen echten Aha-Moment: Die Fernsehmoderatorin plauderte im Gespräch mit Micky Beisenherz (48) ganz nebenbei aus, dass ihr klangvoller und seit Jahren bekannter Name so gar nicht in ihrem Ausweis steht. Der Unterschied ist zwar fein, doch für sie sehr bedeutend: "Ich heiße in Wirklichkeit Birgit Schrowangen. Birgit Schrowange ist mein Künstlername", erklärt die 68-Jährige. Dieser unscheinbare Buchstabe am Ende ihres Nachnamens trennt für Birgit ihre private Person von ihrer Rolle als Figur des öffentlichen Lebens, wie sie betont.
Ob der Verzicht auf das N klangliche Gründe hatte oder doch ganz andere Überlegungen eine Rolle spielten, behält Birgit für sich. Mit ihrer Neigung zum Tarnnamen ist sie allerdings in bester Gesellschaft: Viele Prominente treten unter einem anderen Namen auf, als in ihrem Pass steht. Die Sängerin Nena heißt beispielsweise bürgerlich Gabriele Susanne Kerner, der Schauspieler Sky du Mont (78) wurde als Marco Claudio Cayetano Neven du Mont in Argentinien geboren und Schlagersänger Heino ist eigentlich Heinz Georg Kramm. Auch international ist das üblich: Hollywoodstar Michael Keaton (74) heißt privat Michael Douglas – den Künstlernamen legte er sich zu, weil der Schauspieler Michael Douglas (81) bereits unter diesem Namen bekannt war.
Birgit, die mit 65 Jahren ihren Mann Frank Spothelfer heiratete, zählt zu den prägenden Gesichtern des deutschen Fernsehens. Ihre Karriere startete in den 1980er-Jahren beim Westdeutschen Rundfunk, wo sie erste journalistische Erfahrungen sammelte. Bekannt wurde sie vor allem als langjährige Moderatorin des RTL-Magazins "Extra", das sie über zwei Jahrzehnte hinweg prägte. Neben ihrer Moderation engagierte sie sich in gesellschaftlichen Themen und trat regelmäßig in Talkshows auf. Auch nach ihrem Abschied von "Extra" blieb sie präsent, übernahm neue TV-Projekte und zeigte sich nahbar. So sprach sie auch im "Kölner Treff" offen und mit sichtlichem Stolz über ihre Hörgeräte.






