Beatles-Dreharbeiten nach Luna Jordans (†24) Tod gestoppt
Gestern erschütterte die Nachricht von Luna Jordans Tod die deutsche Filmwelt. Die Schauspielerin starb unerwartet im Alter von gerade mal 24 Jahren – die Umstände sind bisher unbekannt. Die traurige Neuigkeit brachte nun auch die Dreharbeiten der Serie "Hamburg Days" zum Stillstand. "Hamburg Days" erzählt die Geschichte der Stadt mit den Beatles. Luna sollte darin die Rolle der Astrid spielen. "Luna Jordan, die in 'Hamburg Days' die Rolle der Astrid spielte, ist am Mittwoch plötzlich und unerwartet verstorben. Wir sind zutiefst betroffen von diesem Verlust. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, und wir bitten darum, ihr in dieser schweren Zeit ihre Privatsphäre zu gewähren", erklärt die Produktion gegenüber spot on news. Wann der Sechsteiler erscheinen wird, ist nicht bekannt.
Lunas Rolle basierte auf einer realen Person, nämlich der Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr. Diese spielte eine zentrale Rolle bei der Selbstfindung der Beatles: Sie kam auf die Idee des charakteristischen Pilzhaarschnittes. Die Frisur sollte über Jahre das Markenzeichen der berühmten Gruppe werden. Luna, die zuvor vor allem durch ihr Mitwirken in der Serie "Euphorie" bekannt war, hätte damit die wohl größte Rolle ihrer Karriere gespielt. Das Drama ist eine Co-Produktion des ZDF und der BBC und umfasste einen international bekannten Cast. Die Nachwuchsdarsteller Rhys Mannion, Ellis Murphy und Harvey Brett sollten die jungen John Lennon (†40), Paul McCartney (83) und George Harrison (†58) verkörpern. Aus Deutschland wurde neben Luna auch Max von der Groeben (34) gecastet.
Die Karriere vor der Kamera begann für Luna schon als Kind. 2012 spielte sie erstmals in dem Lehrfilm "Dystonie", 2013 folgte die erste größere Rolle in dem Kurzfilm "Die Zwangsräumung". Ein Kinderstar zu sein war für die gebürtige Berlinerin aber nicht immer leicht. Das offenbarte sie in der NDR-Dokumentation "Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs". "Diese Figuren waren mein neues Ich und ich habe mein Leben um mich herum komplett vernachlässigt", erinnerte sie sich an ihren Lebenswandel durch größere Projekte. Sie habe geglaubt, dass sie eine Rolle nur authentisch spielen konnte, wenn sie sich dafür regelrecht "kaputt macht". Nach langen Drehtagen sei es Luna schwergefallen, wieder zu sich zu finden: "Wo ich dann echt manchmal eine halbe Stunde einfach weinend auf dem Boden lag und ich wusste nicht, was mit mir los ist."





