ZDF ehrt verstorbenen Alexander Held mit Programmänderung
Das ZDF ändert am Mittwoch zu Ehren des verstorbenen Schauspielers Alexander Held (†67) sein Programm. Der gebürtige Münchner war am 12. Mai 2026 nach kurzer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben. Nun setzt der Sender am 20. Mai um 20.15 Uhr ein besonderes Zeichen und strahlt den TV-Krimi "München Mord: Das Kamel und die Blume" aus, in dem Alexander als Kommissar Ludwig Schaller neben Bernadette Heerwagen zu sehen ist. Der Film steht zudem in der ZDF Mediathek zum Abruf bereit. Das ursprünglich geplante "Landkrimi: Acht" mit Regina Fritsch und Thomas Prenn entfällt dafür.
Frank Zervos, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie und stellvertretender Programmdirektor, meldete sich in einer Pressemitteilung zu Wort. Er beschrieb Alexander als einen Schauspieler, der seinem Spiel eine philosophische Note verlieh und über einen feinen Humor verfügte: "Alexander Held wird dem Film und Fernsehen sehr fehlen." Bis zuletzt war Alexander in den ZDF-Samstagskrimis "Stralsund" und "München Mord" zu sehen, wo er jeweils einen Kriminalhauptkommissar verkörperte. Auch auf der Kinoleinwand hinterließ er Spuren, etwa als Teil des Ensembles von Michael Herbigs (58) Publikumserfolg "Der Schuh des Manitu".
Bereits kurz nach seinem Tod hatten Weggefährten öffentlich Abschied genommen. Sein "München Mord"-Co-Star Marcus Mittermeier sowie Bernadette Heerwagen hatten sich im Netz mit bewegenden Worten von ihm verabschiedet: "Du hast unser Büro verlassen. Wie so oft in unseren Filmen, ganz plötzlich und ohne Ankündigung. Dein Platz am Schreibtisch ist leer, er bleibt leer. Leider für immer. Wir sind unendlich traurig", schrieben sie auf Instagram. Privat musste Alexander zu Lebzeiten einen schweren Verlust verkraften: Seine Ehefrau Patricia Gräfin Fugger von Babenhausen war 2014 völlig überraschend im Alter von nur 52 Jahren gestorben.







