

Hugh Hefners Sohn Marston spricht über Kindheit und Druck
Marston Hefner (36), Sohn des verstorbenen Playboy-Gründers Hugh Hefner (†91), hat sich in einem viralen TikTok-Video offen über seine Kindheit geäußert und dabei ein Bild gezeichnet, das so gar nicht zum Klischee des Playboy-Erben passt. In dem Clip, in dem er sich beim Spazierengehen durch einen Garten filmt, erzählt der 36-Jährige, wie er sich in der Welt seines Vaters nie wirklich zugehörig gefühlt hat. "Ich habe als Sohn von Hugh Hefner nie wirklich hineingepasst", erklärt er dabei. Statt Partys und Frauen habe ihn in seiner Jugend eher "Harry Potter" begeistert. Die TikTok-Community reagierte darauf mit großer Resonanz und feierte seine Offenheit.
Marston schildert in dem Video, dass er lange versucht habe, in eine Rolle zu schlüpfen, die andere für ihn vorgesehen hatten. Sein Vater Hugh habe von ihm erwartet, ein "kleiner Hef" zu werden. "Ein großer Teil meiner Kindheit bestand darin, herauszufinden, wer ich bin – während ich mich gleichzeitig dazu zwang, ein kleiner Hef zu sein, so wie mein Vater es wollte", erklärt er. Zeitweise habe er sogar davon geträumt, das Familienunternehmen eines Tages zu übernehmen. Doch irgendwann habe er sich schrittweise vom Playboy-Erbe gelöst und stattdessen sein Interesse für Psychologie, Soziologie und das Schreiben entdeckt. Auch die Playmates in der Villa seien für ihn nie das gewesen, was sich Außenstehende vorstellten: "Die Bunnies waren eher meine Kolleginnen." In den Kommentaren bedankten sich viele Nutzer für seine Worte – einige berichteten von ähnlichen Erfahrungen mit den Erwartungen ihrer Eltern.
Marston ist eines von vier Kindern des Playboy-Gründers, der im September 2017 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Zuletzt trat er gemeinsam mit seinem Bruder Cooper Hefner (34) öffentlich in Erscheinung, als beide sich gegen Vorwürfe ihrer Stiefmutter Crystal Harris (40) wehrten. Diese hatte bei einer Pressekonferenz schwere Anschuldigungen gegen ihren verstorbenen Mann erhoben. Marston und Cooper bestritten die Behauptungen entschieden und erklärten, die betreffenden Materialien über viele Jahre persönlich durchgesehen zu haben.







