

Mit 24: Serienstar Luna Jordan ist überraschend verstorben
Die deutsche Schauspielerin Luna Jordan ist tot: Die Darstellerin, die vielen Zuschauern aus der Serie "Euphorie" sowie aus "Jenseits der Spree" bekannt ist, ist am 13. Mai im Alter von nur 24 Jahren verstorben. Das bestätigte jetzt ihre Agentur Players unter Berufung auf die Familie. Demnach sei Luna "plötzlich und unerwartet" verstorben, weitere Angaben machten die Angehörigen bisher nicht. Die Berlinerin stand noch vor Kurzem für neue Projekte vor der Kamera und hatte sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz in der jungen deutschen Filmszene erspielt.
Luna gehörte zu den prägenden Nachwuchsgesichtern der vergangenen Jahre. Im März war sie im Krimi-Hit "Polizeiruf 110" zu sehen, größere Bekanntheit erlangte sie zudem als feste Größe in der ZDF-Serie "Jenseits der Spree" an der Seite von Jürgen Vogel (58). Zuletzt arbeitete die Schauspielerin an der neuen Produktion "Hamburg Days", die die frühen Jahre der Beatles beleuchtet. Dort übernahm sie die Rolle der Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr, einer engen Vertrauten der Band. Auch im Kino setzte sie Akzente: Für ihre Darstellung im Gefängnisdrama "Fuchs im Bau" wurde Luna 2022 mit dem Österreichischen Filmpreis als Beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet.
Neben ihren Rollen machte sich Luna auch mit ihrer Offenheit abseits des roten Teppichs einen Namen. In der NDR-Dokumentation "Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs" thematisierte sie den Druck und die emotionalen Belastungen, denen junge Darsteller ausgesetzt sein können. Ihre Dankesrede beim Österreichischen Filmpreis nutzte Luna zudem, um auf sexualisierte Gewalt in der Film- und Theaterbranche aufmerksam zu machen. In Interviews berichtete die Schauspielerin immer wieder, wie wichtig ihr ein bewusster Umgang mit schwierigen Szenen und Rollen sei. Mit ihrem Engagement und ihrem Talent galt Luna in der Branche als große Hoffnungsträgerin, deren Weg vor der Kamera gerade erst begonnen hatte.




