Darum verließ Matthew Fox nach "Lost"-Finale die USA
Als die Kultserie "Lost" 2010 zu Ende ging, traf Matthew Fox (59) eine weitreichende Entscheidung: Der Schauspieler kehrte Los Angeles den Rücken und zog mit seiner Familie nach Italien. In einem exklusiven Interview mit dem Magazin People sprach der 59-Jährige offen darüber, was ihn damals zu diesem Schritt bewogen hatte. "Ich verbrachte viele Jahre sehr intensiv im Rampenlicht, vor allem mit 'Lost', und drehte danach noch ein paar Jahre lang Filme. Für mich ging es bei dem Rückzug vor allem darum, Zeit mit meiner Familie zu verbringen", erklärte er. Matthew teilt seine beiden Kinder, Tochter Kyle und Sohn Byron, mit seiner Frau Margherita Ronchi.
Besonders die Teenagerjahre seiner Kinder hätten den Ausschlag für den Umzug nach Europa gegeben, so der Schauspieler weiter. "Unsere Tochter kam gerade ins Teenageralter, und ich war ständig am Set oder auf Reisen, um 'Lost' zu promoten. Margherita und ich fanden, dass es ein guter Moment war, uns wirklich, wirklich auf unsere Kinder zu konzentrieren, die gerade die Teenagerjahre durchlaufen – was immer eine kleine Herausforderung ist", erinnerte er sich. Das Leben in der Ferne habe ihm zudem geholfen, neue Leidenschaften zu entdecken: Musik und vor allem das Fliegen seien ihm inzwischen sehr wichtig. "Fliegen ist fast so etwas wie Meditation für mich. Es hilft mir, meinen Kopf zu ordnen", so Matthew.
In "Lost" spielte Matthew von 2004 bis 2010 die Hauptrolle des Jack Shephard. Nach dem Ende der Serie war er noch in einigen Filmen zu sehen, ehe er sich ab 2015 für mehrere Jahre weitgehend aus dem Rampenlicht zurückzog. Erst 2022 kehrte er mit der Peacock-Serie "Last Light" auf die Bildschirme zurück. Nun feiert er ein erneutes TV-Comeback: In der Serie "The Madison", die auf Paramount+ streambar ist, spielt er die Figur Paul Clyburn – an der Seite von Michelle Pfeiffer (68) und Kurt Russell (75).







