Minderjährige: Polizei ermittelt gegen den YouTuber ApoRed
Der tiefe Fall von ApoRed ist offenbar noch lange nicht vorbei: Nach einem neuen Enthüllungsvideo von YouTuber MiiMii steht der einstige Webgroßmeister vor den Trümmern seines Rufs. Glaubt man den jüngsten Berichten, hat der Influencer jetzt ein massives Problem mit der Justiz: Unter anderem Medienanwalt Christian Solmecke (52) berichtet auf seinem YouTube-Kanal "WBS Legal", dass die Polizei bereits ermittle. Der Grund: Mehrere junge Frauen haben schwere Vorwürfe gegen den "allerechten Hasen" erhoben. Besonders problematisch: Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Vorfälle waren sie noch minderjährig – die Rede ist von Mädchen im Alter von 15, 16 und 17 Jahren. Während sich die Behörden nun an die Arbeit machen, herrscht auf ApoReds Kanälen Funkstille. Bis zu einer rechtskräftigen Klärung gilt die Unschuldsvermutung.
Miimiis Video überzeugte Fans vor allem mit rauen Mengen an Beweismaterial – darunter Sprachnachrichten, Fotos, Videos und Chatverläufe der Mädchen mit ApoRed. All das zeichnet ein derart düsteres Bild, dass selbst der erfahrene Anwalt von "wirklich schwersten Vorfällen" sprach. Eine der Betroffenen schildert darin detailliert, wie der YouTuber sie gegen ihren Willen in ein Schlafzimmer gedrängt und zu weiteren Handlungen genötigt haben soll. Trotz lautstarker Proteste und eines klaren "Neins" habe er versucht, ihren Rock herunterzuziehen. Sollten sich diese Schilderungen bewahrheiten, steht für den Webstar viel auf dem Spiel: Christian sieht hier den Tatbestand des Paragrafen 177 StGB erfüllt – das bedeutet sexueller Übergriff, Nötigung oder Vergewaltigung.
Für ApoRed – bürgerlich Ahmad Nadim Ahadi – könnte sich nun das vermeintliche Luxusleben im Ausland als Sackgasse erweisen. Der Influencer pendelt laut eigenen Angaben zwischen Istanbul, Dubai und Zypern. Zwar liefert gerade Nordzypern nicht ohne Weiteres nach Deutschland aus, doch Christian stellt klar: Das deutsche Strafrecht greift unter Umständen auch im sonnigen Exil. Justizerfahrung bringt der YouTuber ohnehin mit: Schon nach seinem berüchtigten "Bombenprank" kassierte er eine Bewährungsstrafe, die er damals offenbar einfach verstreichen ließ. Diesmal dürften die Ausreden allerdings deutlich schwerer fallen.







