Nach Klinik: "Tatort"-Star Martin Brambach krempelt Leben um
Ein Krankenhausaufenthalt hat das Leben von Martin Brambach (58) grundlegend verändert. Der Schauspieler, bekannt als Tatort-Star, verbrachte im Mai vier Tage in einer Klinik und meldete sich damals bei seinen Fans direkt aus dem Krankenhaus. Was genau hinter dem Aufenthalt steckte, will er nicht öffentlich machen – nur so viel: Die Erfahrung hat ihn tief beeindruckt und zu einem echten Fitnessneustart geführt. Gegenüber Bild verriet Martin jetzt, was seither jeden Morgen auf seinem Programm steht: eine halbe Stunde joggen, danach Yoga und hundert Liegestütze.
In der Klinik erlebte der Schauspieler etwas, das ihn nicht mehr loslässt. "Während des Krankenhausaufenthalts habe ich die Schicksale anderer Menschen gesehen, die mir von ihrem Leid und vielen Operationen erzählt haben. Da habe ich gemerkt: Man ist endlich. Das hat was in mir ausgelöst", erklärte er gegenüber der Zeitung. Hinzu kommt: Martin ist Raucher und hofft, das irgendwann aufzugeben. Neben dem morgendlichen Sportprogramm ist er außerdem in einer Tennismannschaft in seiner Heimatstadt Recklinghausen aktiv und geht regelmäßig ins Sportstudio. Für die WDR-Dokureihe "Heimatflimmern" absolvierte er jetzt sogar eine 120 Kilometer lange Radtour durchs Ruhrgebiet.
Martin lebt seit über 20 Jahren in Recklinghausen im Ruhrgebiet – er zog dorthin für seine Ehefrau, die Schauspielerin Christine Sommer, die durch die Serie "Soko Leipzig" bekannt ist. Das Ruhrgebiet ist ihm inzwischen echte Heimat geworden. "Gelsenkirchen hat herrliche Ecken. Am Imbiss kommst du ins Gespräch. Die Leute haben oft etwas zu erzählen. Das ist für mich Heimat", schwärmt er. Und mit seinem neuen Körpergefühl blickt der gebürtige Dresdner, der im kommenden Jahr 60 wird, optimistisch in die Zukunft: "Ich fühle mich gerade so, dass ich 80 oder 90 werden könnte", sagte er gegenüber Bild.









