

TikTokerin Rebecca Luna verkündet ihren Tod nach Alzheimer
Die TikTok-Community trauert um Rebecca Luna. Die Kanadierin ist am 25. Juli im Alter von 49 Jahren in Victoria, British Columbia, gestorben – umgeben von ihren Liebsten. Rebecca hatte im Netz offen über ihre Diagnose mit Young-Onset-Alzheimer berichtet und sich schließlich dazu entschieden, medizinische Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Auf TikTok wurde der Tod der Influencerin noch am selben Tag in einem Beitrag bekannt gegeben. "Rebecca ist am 25. Juli um ungefähr 13:15 Uhr im Kreis ihrer Liebsten gestorben. Vielen Dank für eure Unterstützung und euren respektvollen Umgang", hieß es in dem Post.
Rebeccas älteste Tochter Maya bestätigte ihren Tod auch über ihre GoFundMe-Kampagne – eine Spendensammlung, die ihre Mutter im Juni noch selbst eingerichtet hatte, um die Kosten rund um ihr Lebensende zu decken. "Als alleinerziehende Mama mein Leben lang – darauf bin ich stolz – schlugen mir meine lieben Follower vor, ein GoFundMe für die Ausgaben am Lebensende zu erstellen, damit ich meine Liebsten nicht mit dieser Verantwortung zusätzlich zu ihrer eigenen Trauer zurücklasse", hatte Rebecca darin geschrieben. Ihr letztes Video veröffentlichte die Influencerin am 22. Juli, in dem sie erklärte, warum sie den Termin für die Sterbehilfe vorgezogen hatte: "Es fühlt sich furchtbar an, in diesem Körper zu leben. Und die Vorstellung, noch zwei Wochen zu warten, war zu viel."
Ihre Alzheimer-Diagnose hatte Rebecca im April 2025 erstmals öffentlich auf TikTok geteilt – da war sie 48 Jahre alt. "Ich befinde mich in einem sehr frühen Stadium einer Frühonset-Alzheimer-Diagnose. Es fühlt sich wirklich seltsam und verletzlich an, mich gerade so zu öffnen. Aber mir ist aufgefallen, dass es kaum Ressourcen für junge Menschen gibt, die mit dieser schrecklichen Krankheit konfrontiert sind", sagte sie damals in einem Video. Sie beschrieb die Erkrankung als isolierend, betonte aber, über TikTok bereits einige Menschen in ähnlichen Situationen gefunden zu haben. Kurz darauf teilte sie mit, dass die Erkrankung schneller voranschreitet als erhofft, und erklärte öffentlich, die medizinische Sterbehilfe in Anspruch nehmen zu wollen.






