Witwe Susanne setzt Fritz Wepper ein bewegendes Denkmal
Nach dem Tod von Fritz Wepper (†82) im März 2024 hat seine Witwe Susanne Kellermann nun einen großen Schritt gewagt: Sie gründet die Fritz Wepper Stiftung, die sich der Aufklärung über Sepsis widmen soll. Im Gespräch mit Bunte erzählt Susanne, dass sie nach der schweren Zeit an der Seite des Schauspielers etwas Neues schaffen wollte, das über den persönlichen Verlust hinausgeht. Am 16. Juli stand sie deshalb gemeinsam mit CSU-Politiker Bernhard Seidenath im Bayerischen Landtag, wo beide den ersten Bayerischen Sepsis-Gipfel ins Leben riefen – und genau dort entstand die Idee zu der Stiftung, die nun seinen Namen trägt und an sein Schicksal erinnern soll.
Auslöser für Susannes Engagement ist Fritz' eigene dramatische Krankengeschichte: Der Schauspieler hatte 2011 nach einer Infektion eine schwere Blutvergiftung erlitten, deren Folgen ihn bis zu seinem Lebensende begleiteten. Die heute 52-Jährige schildert im Bunte-Interview, wie sehr sie das Thema Sepsis seitdem nicht mehr losgelassen hat. "Ich wollte etwas Sinnstiftendes machen", erklärt sie und berichtet, dass beim Sepsis-Gipfel im Landtag schnell der Wunsch nach einer dauerhaften Struktur aufkam, um Aufklärung und Prävention zu stärken. "Ich werde diese Aufgabe übernehmen und habe im Zuge dessen die Fritz Wepper Stiftung ins Leben gerufen", erzählte sie dem Magazin Bunte. "Ich bin jetzt einfach ins kalte Wasser gesprungen."
Privat war Susannes Beziehung zu Fritz über viele Jahre von Höhen und Tiefen, aber auch von großem Zusammenhalt geprägt. Der Schauspieler und die frühere Schauspielerin bauten sich mit ihrer gemeinsamen Tochter ein Familienleben auf, in dem sie auch schwierige Phasen wie seine Erkrankungen zusammen durchstanden. In ihrer emotionalen Abschiedsrede bei der Trauerfeier erinnerte sich Susanne an innige Momente mit Fritz und ihrer Tochter, in denen die kleine Familie trotz aller Belastungen Ruhe und Harmonie fand. Die neue Stiftung knüpft an diese familiäre Verbundenheit an und lässt erkennen, wie wichtig es Susanne ist, das gemeinsam Erlebte nicht nur als Erinnerung zu bewahren, sondern daraus Kraft für ein Projekt zu ziehen, das anderen Menschen im Umgang mit Sepsis helfen soll.









