Gina Rodriguez spricht offen über dunkle Monate nach Geburt
Gina Rodriguez spricht offen über dunkle Monate nach GeburtMatt Winkelmeyer / Getty ImagesZur Bildergalerie

Gina Rodriguez spricht offen über dunkle Monate nach Geburt

- Sandrine Palme
Lesezeit: 3 min
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Gina Rodriguez (42) blickt auf eine Zeit zurück, die alles andere als leicht war: Nach der Geburt ihrer Tochter Lucille im Jahr 2025 litt die Schauspielerin an einer Wochenbettdepression – möglicherweise kam sogar eine Wochenbettangst dazu. Im exklusiven Gespräch mit Us Weekly erzählte sie nun, dass die Monate nach dem zweiten Kind sie deutlich stärker belastet hätten als die Zeit nach der Ankunft ihres Sohnes Charlie im Jahr 2023. "Es war so viel schwieriger. Beim zweiten Mal bekam ich eine Wochenbettdepression, und bei Charlie hatte ich das nicht", schilderte sie. Geholfen habe ihr vor allem der Rückhalt der Menschen um sie herum. "Es waren sehr unterschiedliche Erfahrungen, und mein Dorf war für mich da und machte es so viel leichter, denn ich brauchte Hilfe, aber ich hatte keine Angst, darum zu bitten", betonte sie gegenüber dem Portal.

Besonders schwer sei es ihr gefallen, ihre eigenen Gefühle zu regulieren. Vor allem die Wut, die plötzlich im Zusammenhang mit dem Muttersein auftauchte, sei ihr völlig fremd gewesen und habe ihr Angst gemacht. Konnte sie früher gelassen auf die Wutanfälle ihres Sohnes reagieren, fühlte sie sich nach der zweiten Geburt innerlich überfordert: "Oh mein Gott, ich weiß nicht, wie ich mich emotional regulieren soll. Ich weiß nicht, was passiert. Ich weiß nicht, was über mich kommt", beschrieb sie ihre Gedanken gegenüber Us Weekly. Ihr Ehemann Joe LoCicero habe die Anzeichen erkannt und das Thema behutsam angesprochen. "Hallo, meine Liebe, ich glaube, wir müssen dir ein bisschen mehr Hilfe besorgen", habe er zu ihr gesagt. Dabei habe er deutlich gemacht, dass mit ihr nichts falsch sei – gleichzeitig aber eingeräumt, dass er nicht jede Form von Unterstützung selbst leisten könne. Also organisierte er für sie eine professionelle Gesprächsmöglichkeit und holte zusätzlich Frauen sowie geburtserfahrene Personen dazu. Neun Monate nach Lucilles Geburt gehe es ihr inzwischen wieder besser: "Zum Glück habe ich das Gefühl, dass ich aus dieser Phase heraus bin."

Gina und Joe sind bereits seit rund zehn Jahren ein Paar. Ihren Mann beschreibt die 42-Jährige als außergewöhnlichen Partner, der sich seit Jahren intensiv mit seiner eigenen mentalen Gesundheit beschäftigt. Genau das schätze sie an ihm: Er kenne seine Grenzen und beziehe ohne falschen Stolz weitere Menschen mit ein, anstatt so zu tun, als könne er ihre Erfahrung vollständig nachvollziehen. Aus ihrer eigenen Geschichte zieht die zweifache Mutter eine klare Erkenntnis – Mutterschaft sollte niemand allein stemmen. Nach Charlies Geburt habe sie noch vieles ohne Unterstützung getragen, weil es ihr schwerfiel, um Hilfe zu bitten. Im Rahmen ihrer Partnerschaft mit Philips Avent macht sie deshalb auf den "Share the Care Connector" aufmerksam. Das Angebot soll frischgebackene Mütter frühzeitig dabei unterstützen, sich ein Netzwerk aufzubauen und Aufgaben innerhalb dieses Umfelds zu verteilen.

Gina Rodriguez bei der "Deepwater Horizon"-Premiere 2016
Matt Winkelmeyer / Getty Images
Gina Rodriguez bei der "Deepwater Horizon"-Premiere 2016
Gina Rodriguez und ihr Baby, Dezember 2025
Instagram / hereisgina
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Gina Rodriguez mit ihrem Baby Charlie und Ehemann Joe
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