Kein Kontakt: Taron Egerton packt über Vaterprobleme aus

Kein Kontakt: Taron Egerton packt über Vaterprobleme aus

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
Promiflash.de bei Google bevorzugen

Taron Egerton (36) gibt einen seltenen Einblick in sein Privatleben – und der fällt alles andere als leicht aus. In der neuen Folge von Dax Shepards (51) Podcast "Armchair Expert" sprach der Schauspieler über das angespannte Verhältnis zu seinem Vater. Seit einigen Jahren gibt es zwischen den beiden keinen Kontakt mehr. Taron erklärte, dass die Beziehung in seiner Kindheit und Jugend noch einigermaßen funktioniert habe, mit den Jahren aber immer komplizierter geworden sei. Details zu dem Konflikt wollte er mit Rücksicht auf das Leben seines Vaters nicht ausbreiten. Deutlich machte er allerdings, dass die Entscheidung zum Abbruch von ihm selbst kam. "Ich werde ihn immer lieben, ich glaube nur nicht, dass wir als Vater und Sohn besonders gut zusammenpassen", sagte der Brite. Und weiter: "Und dann kam der Punkt, an dem ich den Schleudersitz gedrückt habe und ihn seitdem nicht mehr gesehen habe."

Im Podcast erzählte der "Rocketman"-Darsteller auch von seinen ersten Lebensjahren. Seine Eltern seien Anfang 20 gewesen, als die kleine Familie noch in Liverpool lebte. Kurz vor seinem dritten Geburtstag trennten sich die beiden. Seine Mutter zog anschließend mit ihm nach Wales, um dort einen Neuanfang zu wagen. Ihren späteren Partner, Tarons Stiefvater, lernte sie kennen, als ihr Sohn 14 Jahre alt war. Das Aufwachsen bei einer alleinerziehenden Mutter, die parallel studierte und finanziell kämpfen musste, habe ihn stärker geprägt, als ihm lange klar gewesen sei. Rückblickend beschreibt er sich in dieser Phase als vermutlich "etwas ängstlicher". Ein schlechtes Wort über seine Mutter ließ er sich dabei aber nicht entlocken: Sie sei großartig gewesen, und trotz der schwierigen Umstände habe es ihm an nichts gefehlt.

Väterlichen Halt fand der Schauspieler später an einem ungewöhnlichen Ort – am Filmset. Sein "Kingsman"-Kollege Colin Firth (65) stand ihm bei, als es Taron nach der Trennung von seiner ersten Freundin schlecht ging und er nach eigener Aussage exzessiv feierte. "Er war immer nur freundlich, väterlich und verständnisvoll", erinnerte er sich. Colin sei ein großzügiger und gütiger Mensch. Ein weiterer gemeinsamer "Kingsman"-Film würde ihn vor allem deshalb reizen, weil er dann erneut mit ihm vor der Kamera stehen könnte. Gemeinsam waren die beiden in "Kingsman: The Secret Service" von 2015 und "Kingsman: The Golden Circle" von 2017 zu sehen. Zudem sprach Taron über eine weitere Belastung: Für seine Rolle als Serienkiller Ben im Netflix-Thriller "Apex" hungerte er sich stark herunter und trainierte exzessiv. Die Bilder aus dieser Zeit setzen ihn bis heute unter Druck.

Taron Egerton im Juli 2022
Getty Images
Taron Egerton im Juli 2022
Taron Egerton, Schauspieler
Getty Images
Taron Egerton, Schauspieler
Taron Egerton, Schauspieler
ActionPress / Backgrid
Taron Egerton, Schauspieler
Taron Egerton brach den Kontakt zu seinem Vater ab: Könnt ihr seine Entscheidung nachvollziehen?