Sebastian Fitzek vergleicht sein Smartphone mit "Crack"
Sebastian Fitzek (54) gilt als einer der erfolgreichsten Thrillerautoren des Landes – doch mit einem Alltagsgegenstand hat der Schriftsteller offenbar seine ganz eigenen Probleme. Im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sprach er jetzt offen über sein angespanntes Verhältnis zum Smartphone und griff dabei zu einem drastischen Bild. Bücher und Handys seien für ihn kaum miteinander vergleichbar. "Ich finde, das ist wie der Vergleich von Schokolade mit Crack", erklärte der Autor. Während Lesestoff in seinen Augen insgesamt harmlos ist, sieht er das kleine Gerät in seiner Hosentasche deutlich kritischer. Aus dieser Einschätzung zieht Sebastian eine klare Konsequenz für sein eigenes Zuhause. "Deshalb finde ich: Handys raus aus dem Schlafzimmer", betonte er gegenüber dem Blatt. Eine Regel, die er offensichtlich nicht nur anderen empfiehlt, sondern sich in erster Linie selbst auferlegt.
Denn der Schriftsteller macht keinen Hehl daraus, dass ihn das Thema ganz persönlich betrifft. Das Smartphone sei ein "absoluter Zeitkiller", erklärte er – mit der Folge, dass er selbst weniger zum Lesen komme. Jedes Jahr nehme er sich deshalb erneut vor, seine Bildschirmzeit zu verringern. Wie sehr ihn der Griff zum Handy beschäftigt, machte er mit einer Anekdote aus seiner Arbeit deutlich: Für eine Recherche traf sich der Autor mit einem Therapeuten, wobei eigentlich ein völlig anderes Thema auf der Agenda stand. Am Ende habe sich das Gespräch dann aber um seinen eigenen Medienkonsum gedreht. "Also haben wir über meine Handysucht gesprochen", fasste Sebastian den Termin gegenüber der Zeitung zusammen.
Vor wenigen Wochen zeigte Sebastian außerdem, dass er sich nicht nur auf dem Papier wohlfühlt. Der Bestsellerautor stand gleich in zwei Folgen der Kultserie GZSZ vor der Kamera und spielte sich selbst. In der RTL-Schnellfragerunde "Ein Promi, ein Joker" erklärte er auch, was für ihn hinter einem Bestseller steckt: "Man muss auf jeden Fall eine Geschichte schreiben, die man selber gerne lesen will und für die man brennt – und nicht das, von dem man glaubt, dass andere es lesen wollen." Und er stellte klar: "Ein großer Faktor ist auf jeden Fall Glück."









