Darum schrieb Thriller-Star Fitzek plötzlich eine Komödie
Sebastian Fitzek (54) hat sich mit düsteren Psychothrillern einen Namen gemacht – doch mit "Der erste letzte Tag" wagte er sich plötzlich an eine Komödie. Der Genrewechsel entwickelte sich für den Bestsellerautor zum überraschenden Erfolg. Bei einer Pressekonferenz von Prime Video in Berlin erinnerte sich Sebastian laut Tag24: "Ich war sehr überrascht. Ich glaube, es war sogar Jahresbestseller und hat sich fast besser verkauft als meine Psychothriller." Inzwischen wurde die humorvolle Geschichte für Prime Video verfilmt. Nun hofft der Schriftsteller, dass die Adaption beim Publikum ähnlich gut ankommt wie die Buchvorlage.
Den Anstoß für seinen ungewohnten Ausflug ins Komödienfach gab ausgerechnet die Corona-Pandemie. "Ich hatte gerade den düstersten Thriller überhaupt geschrieben, 'Der Heimweg'. Dann kam der nächste Lockdown und ich dachte: Wenn wir mal was Lustiges brauchen, dann jetzt", erklärte Sebastian laut Tag24. Die Idee für eine heitere Geschichte habe er bereits länger mit sich herumgetragen und während des Lockdowns schließlich umgesetzt. Ganz ohne Zweifel ging der Thriller-Autor das Experiment allerdings nicht an. Er habe durchaus befürchtet, dass seine Stammleser mit dem völlig anderen Ton wenig anfangen könnten.
Vor dem Filmstart ist Sebastian nun erneut nervös. "Das bin ich immer. Das bin ich bei jedem neuen Buch oder Film", gestand der 54-Jährige. Trotzdem sei er "guter Hoffnung", dass auch das Filmpublikum Gefallen an der Geschichte findet. "Der Heimweg" wurde später ebenfalls verfilmt und erschien Anfang 2025 bei Prime Video. Komödie und Thriller liegen für den Autor ohnehin näher beieinander, als es zunächst scheint. Beide Genres lebten von präzisem Timing und davon, Figuren in ungewöhnliche Situationen zu werfen. Während beim Thriller am Ende häufig ein Twist warte, steuere die Komödie auf eine Pointe zu. "Ich glaube, das befruchtet sich gegenseitig", fasste Sebastian zusammen.























