Therapie: Chris Rock kämpft seit Jahren gegen Selbstzweifel
Chris Rock (61) gewährt derzeit tiefe Einblicke in sein Inneres. In einem Interview mit The New York Times erzählte der Komiker, dass er seit einigen Jahren regelmäßig eine Therapie besucht. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem seine Selbstzweifel. "Ich mache seit einigen Jahren, seit der Zeit nach Corona, viel Therapie, und dabei geht es oft darum, sich nicht unsicher zu fühlen. Vieles dreht sich um den Gedanken: 'Du bist genug.' Aber wegen meines Status an sich fühle ich mich eigentlich nie unsicher", erklärte er dem Blatt. Unwohl fühlt er sich erst, wenn er sich mit anderen vergleicht – etwa mit Kollegen, die in seinen Augen besonders viel leisten. Dazu zählen für ihn Adam Sandler (60) und Musikproduzent Rick Rubin (63).
Besonders das Arbeitspensum seiner Weggefährten setzt Chris unter Druck. "Gelegentlich treffe ich Menschen, die offensichtlich härter arbeiten als ich, und das macht mich unsicher – Adam Sandler, Rick Rubin. Dann denkt man: 'An wie vielen Dingen arbeitest du gerade gleichzeitig?'", gab er im Gespräch mit The New York Times zu. Auch bei seiner Vaterrolle zieht er Vergleiche und gesteht, dass einige Leute im Umgang mit ihren Kindern besser seien als er. Trotzdem zeigt er sich überzeugt: "Ich glaube, ich bin ein guter Vater."
Die Themen Selbstwert und Unsicherheit haben ebenfalls Eingang in seinen Film "Misty Green" gefunden, an dem er als Autor, Regisseur und Darsteller beteiligt ist. Dass zwischen diesem Projekt und seiner vorherigen Regiearbeit "Top Five" zwölf Jahre lagen, erklärt er mit mehreren Faktoren: der Pandemie, abgelehnten Drehbüchern und seiner Scheidung, nach der er wieder mehr Geld verdienen musste.

























