Oprah Winfrey will mit ihrem Podcast Lebensweisheiten teilen
Oprah Winfrey (72) ist zurück am Mikrofon: Mit "The Oprah Podcast" startet die Moderatorin 2026 ein neues Format, in dem sie ihre jahrzehntelange Interviewerfahrung an ihr Publikum weitergeben will. Wie ein Vorschauvideo zu ihrem Gespräch mit LinkedIn-Chefredakteur Dan Roth laut Entertainment Weekly zeigt, geht es ihr dabei vor allem um Orientierung. "Ich habe so viel über menschliches Verhalten beobachtet, darüber, wie man ein Leben führt, das wirklich sinnvoll und zielgerichtet ist und einem ein Gefühl der Zufriedenheit gibt", erklärte sie. Den Podcast begreift Oprah als Chance, ihre eigene Entwicklung mit anderen zu teilen. "Diesen Podcast machen zu können, ist für mich jetzt eine Gelegenheit, anderen Menschen das anzubieten, was ich gelernt habe, zu wem ich mich entwickelt habe, ein Gefühl des Wissens, ein Gefühl der Weisheit – mit 72 auf dem Sitz der Weisheit", führte sie weiter aus.
Für die Unternehmerin ist das Audioformat eine zeitgemäße Fortsetzung dessen, was sie von 1986 bis 2011 in ihrer Talkshow gemacht hat. Trotz sozialer Medien, Algorithmen und gesellschaftlicher Unruhe suchten Menschen nach wie vor nach Sinn, Lebenszweck, Glück und dem Wohlergehen ihrer Familien, so ihre Überzeugung. Ihre alte Sendung selbst fehlt Oprah allerdings nicht – ein Geständnis, das viele überraschen dürfte. Zwar vermisst sie die täglichen Gespräche und besonders den Austausch mit dem Publikum nach den Aufzeichnungen. Die Produktion und die ständige Beschäftigung mit schweren Themen wurden für sie mit den Jahren jedoch zur Belastung. Im Podcast "Let's Talk Off Camera With Kelly Ripa" fand sie dafür klare Worte: "So sehr ich das Publikum geliebt habe, ich sage dir, die Art dessen, was wir jeden Tag gemacht haben, wurde einfach so schwer."
Doch selbst eine Medien-Ikone wie Oprah Winfrey hat Momente, über die sie heute nur den Kopf schütteln kann. Vor einigen Wochen erzählte sie im Podcast "Baby, This Is Keke Palmer" von einem Karriere-Patzer, der ausgerechnet mit dem Titelsong der "Oprah Winfrey Show" zu tun hat. Als Keke Palmer die bekannte Zeile anstimmte, stoppte Oprah sofort: "Einen der Fehler meiner Karriere." Dann erklärte sie, warum sie damals überhaupt selbst ans Mikro ging. Sie sei in einer Phase gewesen, in der sie über ein Ende der Show nachgedacht habe, und ein altes Spiritual habe sie so berührt, dass sie es als Intro haben wollte. Das Problem: "Und dann haben wir gemerkt: Ich kann nicht singen."









