Zum 15. Todestag: Fünf überraschende Fakten über Steve Jobs
Am Montag, 5. Oktober, jährt sich der Tod von Steve Jobs (†56) zum 15. Mal. Der Apple-Mitgründer, der am 5. Oktober 2011 starb, prägt die Technikwelt mit Erfindungen wie Macintosh, iPod und iPhone bis heute. Doch hinter dem berühmten Visionär im charakteristischen schwarzen Rollkragenpullover verbergen sich einige kuriose und persönliche Geschichten, die es zu entdecken gilt. Eine davon führt laut RTL in seine Zeit vor Apple: Steve arbeitete beim Videospielpionier Atari und war gemeinsam mit seinem späteren Mitgründer Steve Wozniak (76) an dem Arcade-Klassiker "Breakout" beteiligt. Steve Wozniak war zu dieser Zeit eigentlich bei Hewlett-Packard beschäftigt. Nach Angaben von Atari leitete Steve Jobs ein Ein-Mann-Team in der Nachtschicht. Damals galt er wohl als eher schroffer Kollege. Wegen seiner Fähigkeiten durfte er dennoch bleiben. Auch um die Bezahlung für "Breakout" ranken sich bis heute verschiedene Angaben. Steve soll seinem Mitstreiter lediglich eine Summe von 700 Dollar (616 Euro) genannt und davon etwa 350 Dollar (308 Euro) an ihn weitergegeben haben. Den Großteil des mutmaßlichen Bonus von rund 5.000 Dollar (4.403 Euro) soll er hingegen für sich behalten haben.
Auch Steves Essgewohnheiten fielen ungewöhnlich aus. Der Unternehmer experimentierte mit Veganismus und Frutarismus und soll sich zeitweise wochenlang nur von Äpfeln und Karotten ernährt haben. Biograf Walter Isaacson berichtete laut CBS News, Steve habe deshalb geglaubt, weder Deodorant benutzen noch häufig duschen zu müssen. Seine Atari-Kollegen sollen diese Einschätzung allerdings nicht geteilt haben. Für das Biopic "Jobs" probierte Ashton Kutcher (48) später dieselbe Ernährungsweise aus – mit ernsten Folgen. Kurz vor Drehbeginn musste der Schauspieler ins Krankenhaus. Seine Bauchspeicheldrüsenwerte seien "völlig aus dem Ruder gelaufen", erklärte er gegenüber USA Today. Auch Steves maßgebliche Rolle bei Pixar ist weniger bekannt. 1986 finanzierte er die Ausgliederung der Computerabteilung aus George Lucas' (82) Unternehmen Lucasfilm, aus der anschließend Pixar hervorging. Da das Unternehmen in seinen Anfangsjahren wiederholt in finanzielle Schwierigkeiten geriet, stellte der vierfache Vater laut Mitgründer Alvy Ray Smith mehrfach weiteres Kapital bereit. Insgesamt sollen rund 50 Millionen US-Dollar (44.033.465 Euro) geflossen sein. Kurz darauf schrieb Pixar mit "Luxo Jr." ("Die kleine Lampe") Geschichte: Der Kurzfilm erhielt als erster vollständig computeranimierter Film eine Oscarnominierung und inspirierte die Lampe im Pixar-Logo.
Auch Kalifornien setzte Steve ein besonderes Denkmal. Weniger als zwei Wochen nach seinem Tod erklärte der US-Bundesstaat den 16. Oktober 2011 zum Steve-Jobs-Tag. Anders als teilweise im Internet behauptet wird, war dies jedoch kein jährlich wiederkehrender Feiertag, sondern eine einmalige Würdigung. Der damalige Gouverneur Jerry Brown bezeichnete Steve in seiner offiziellen Bekanntmachung als "Verkörperung des kalifornischen Traums". Seine Innovationen hätten "eine Branche transformiert" und "die Art und Weise verändert, wie die ganze Welt kommuniziert". Sehr persönlich ist hingegen die Überlieferung seiner letzten Momente. Für die im Internet verbreiteten angeblichen Abschiedsworte über eine 30-Dollar- und eine 3.000-Dollar-Uhr gibt es keine Belege. Eine andere Darstellung geht hingegen auf Steves leibliche Schwester Mona Simpson zurück, die ihn erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat. In ihrer von der New York Times veröffentlichten Trauerrede erzählte sie, ihr Bruder habe zunächst seine Schwester Patty, dann lange seine Kinder und schließlich seine Partnerin Laurene angesehen. Danach sei sein Blick über ihre Schultern hinweggeführt worden. Seine letzten Worte seien gewesen: "Oh wow, oh wow, oh wow."

























