Diane Kruger findet Ruhe beim Bügeln und liebt Alltagsleben
Während viele Menschen einen großen Bogen um den Wäschekorb machen, hat Diane Kruger (50) ausgerechnet dort ihre persönliche Wohlfühlzone gefunden. Die Schauspielerin greift zu Hause nämlich besonders gern selbst zum Bügeleisen und glättet ihre Kleidungsstücke eigenhändig. Das verriet sie bereits vor einigen Jahren dem Autor Alexander Kern, der die Anekdote nun in seiner Kolumne "Alexanders Showtime" aufgriff, die im KURIER veröffentlicht wird. Demnach hat das Bügeln auf den Hollywoodstar eine ausgesprochen beruhigende Wirkung. Für die passende Atmosphäre sorgt dabei ihr liebstes Begleitprogramm: Während sie Hemden, Blusen oder andere Kleidungsstücke von Falten befreit, schaut sie eine Seifenoper. Aus einer Aufgabe, die in vielen Haushalten ganz unten auf der Beliebtheitsliste steht, wird so eine kleine, ganz private Auszeit. Statt Stress bedeutet der Griff zum Bügelbrett für Diane vor allem eines: Entspannung.
"Ich liebe es zu bügeln", fasste Diane ihre Vorliebe im Gespräch, auf das sich der Autor bezieht, ganz unverblümt zusammen. Von lästiger Pflicht kann bei ihr also keine Rede sein. Vielmehr scheint das gleichmäßige Gleiten des Bügeleisens über Hemden, Blusen und Hosen für sie eine Art Ritual zu sein, bei dem sie zur Ruhe kommt. So verwandelt sich ein schlichter Nachmittag am Bügelbrett in einen bewussten, ruhigen Abschnitt im Alltag der Schauspielerin – ganz ohne Kameras, rote Teppiche oder Termindruck.
Dass Diane, die mit 50 so fit wie nie erscheint, solchen alltäglichen Abläufen viel abgewinnen kann, hängt offenbar mit ihrem persönlichen Verhältnis zu festen Routinen zusammen. Wie aus dem früheren Interview hervorgeht, ist die Schauspielerin einem streng geregelten Leben lange eher ausgewichen. Gerade deshalb besitzen gewöhnliche Aufgaben für sie einen besonderen Reiz. "Alltag ist für mich exotisch", zitiert der KURIER Dianes Worte. Bügeln, Seifenoper und ein ruhiger Nachmittag zu Hause stehen bei ihr damit für etwas, das im Leben eines Filmstars nicht selbstverständlich ist: Normalität.
























